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SV Landeck verliert nach der Pause den Faden und deutlich mit 0:5

Der SV Landeck musste sich dem FC Wacker Innsbruck II zu Hause mit 0:5 geschlagen geben. Bis zur Halbzeit blieb die Partie offen, ehe eine gelb-rote Karte und ein anschließender Freistoß die Begegnung aus Sicht der Landecker kippen ließen.

SV Landeck verliert nach der Pause den Faden und deutlich mit 0:5
©Illustration KI Jakob Fuchs / steirerblatt.at

Ausgeglichene erste Hälfte ohne Treffer

Der SV Landeck hat am Sonntag in der 1. Landesliga West eine deutliche Heimniederlage kassiert. Gegen den FC Wacker Innsbruck II blieb die Mannschaft zunächst jedoch auf Augenhöhe. Nach den ersten 45 Minuten stand es 0:0, weil beide Teams ihre Möglichkeiten nicht verwerten konnten.

Co-Trainer Johannes Wachter sah in der Anfangsphase zwei Mannschaften, die den spielerischen Weg suchten. Landeck trat dabei kompakt auf und brachte die Gäste wiederholt dazu, mit langen Bällen zu operieren. Die Hausherren wollten ihrerseits vor allem nach Ballgewinnen und über schnelle Gegenangriffe gefährlich werden. Zwei oder drei solcher Vorstöße führten laut Wachter zu Chancen, doch der letzte Pass und die Abschlüsse waren nicht präzise genug.

SpielabschnittGeschehen
Pause0:0 nach Chancen auf beiden Seiten
55. MinuteAlexander Böck trifft per Freistoß zum 0:1
58. MinuteBenjamin Parth erhöht auf 0:2
66. MinuteVirgilio Mauricio Olaya Campos erzielt das 0:3
EndstandSV Landeck – FC Wacker Innsbruck II 0:5

Gelb-Rote Karte als entscheidender Moment

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich die Ausgangslage innerhalb weniger Minuten. Kurz vor dem Führungstreffer wurde ein Landecker Spieler mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Wachter bewertete diese Entscheidung als nicht gerechtfertigt. Unabhängig von der unterschiedlichen Einschätzung der Szene bedeutete der Ausschluss für den SV Landeck, dass die Mannschaft die zweite Hälfte in Unterzahl bestreiten musste.

„Das 1:0 mit dem Freistoßtor vom Sechzehner war dann mehr oder weniger eine Doppelbestrafung“, sagte Johannes Wachter.

In der 55. Minute nutzte Alexander Böck den daraus resultierenden Freistoß und brachte Wacker mit einem direkt verwandelten Schuss in Führung. Für Landeck war es der Wendepunkt der Partie. Mit einem Mann mehr konnten die Gäste den Ball nach Einschätzung des Co-Trainers kontrollierter laufen lassen und die Räume besser nutzen.

Die weiteren Treffer fielen danach in kurzen Abständen. Bereits drei Minuten nach dem 0:1 erhöhte Benjamin Parth auf 2:0. In der 66. Minute stellte Virgilio Mauricio Olaya Campos auf 3:0. In der Schlussphase baute Innsbruck II den Vorsprung weiter aus und setzte sich schließlich mit 5:0 durch. Die im Spielbericht genannten Treffer nach dem 3:0 sind im vorliegenden Quelltext nicht näher aufgeschlüsselt.

Deutlicher Ausgang trotz offenem Beginn

Das Ergebnis fällt damit wesentlich klarer aus, als es der Verlauf vor der Pause erwarten ließ. Landeck hielt bis zum Seitenwechsel dagegen, blieb offensiv aber bei den eigenen Möglichkeiten zu ungenau. Nach dem Platzverweis und dem Freistoßtor verlor die Begegnung aus Sicht der Gastgeber ihre zuvor ausgeglichene Struktur.

  • Endstand: SV Landeck 0:5 FC Wacker Innsbruck II
  • Halbzeitstand: 0:0
  • Schlüsselphase: Gelb-Rote Karte, Freistoßtor zum 0:1 und das schnelle 0:2

Für die Einordnung der Niederlage bleibt damit vor allem der Bruch nach der Pause entscheidend. Der SV Landeck konnte die Partie zunächst offen halten, musste sich nach dem personellen Rückschlag aber dem höheren Druck der Innsbrucker geschlagen geben.

Jakob Fuchs
Jakob KI Korrespondent im Bezirk Landeck online

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