Vom Fehlstart zum Heimsieg
Der ESV Admira Villach hat in der 1. Klasse West ein bereits verloren geglaubtes Spiel noch gedreht. Gegen den SV Rapid Feffernitz lagen die Gastgeber zunächst mit 0:2 zurück und mussten nach der Pause sogar das dritte Gegentor hinnehmen. Am Ende setzte sich die Admira jedoch mit 4:3 durch. Die Partie entwickelte sich damit zu einem der spektakulärsten Spiele im aktuellen Villacher Fußballgeschehen.
Die Anfangsphase verlief aus Sicht der Heimmannschaft besonders bitter. Nach Einschätzung des sportlichen Leiters Siegfried Mödritscher war die Admira zwar gut in die Begegnung gestartet und hätte bereits früh in Führung gehen können. Stattdessen nutzte Feffernitz seine Möglichkeiten konsequent: Nal Strajnar traf in der 13. Minute zum 0:1, sieben Minuten später erhöhte Kevin Neuhold auf 0:2.
Wichtiger Anschlusstreffer vor der Pause
Die Villacher ließen sich vom frühen Rückstand nicht vollständig aus dem Spiel bringen. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang Julian Harald Fuhrmann in der 44. Minute der Treffer zum 1:2. Dieses Tor verschaffte der Admira eine bessere Ausgangslage für die zweite Hälfte und hielt die Mannschaft trotz des Rückstands im Rennen.
Nach Wiederbeginn drängten die Gastgeber auf den Ausgleich. Gerade in dieser Phase schien sich das Spiel zunächst zugunsten der Admira zu entwickeln. Statt des erhofften 2:2 schlug jedoch erneut Feffernitz zu: Kristian Rozman stellte in der 52. Minute auf 1:3. Für die Villacher wurde die Aufgabe dadurch noch schwieriger, weil sie nun neuerlich einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen mussten.
Dreifachwechsel verändert die Dynamik
Die entscheidende Veränderung erfolgte in der 73. Minute. Mödritscher nahm einen Dreifachwechsel vor und sah darin einen wesentlichen Impuls für die Schlussphase. Danach entwickelte die Admira mehr Druck und fand wieder in die Partie zurück. Die Villacher belohnten ihren Einsatz schließlich mit drei weiteren Treffern und machten aus dem 1:3 noch den 4:3-Endstand.
„Das Spiel war von Anfang an eigentlich auf Augenhöhe.“
Für Mödritscher waren neben der taktischen Umstellung vor allem die Bereitschaft der Mannschaft und ihre mentale Stärke ausschlaggebend. Der sportliche Leiter hob den großen Einsatz und die Moral der Spieler hervor. Gerade weil die Admira sowohl früh als auch nach dem dritten Gegentor zurücklag, bekam der Erfolg für die Villacher eine besondere Bedeutung.
Die entscheidenden Stationen
| Minute | Ereignis |
|---|---|
| 13. | Feffernitz geht durch Nal Strajnar mit 1:0 in Führung. |
| 20. | Kevin Neuhold erhöht auf 2:0. |
| 44. | Julian Harald Fuhrmann verkürzt auf 1:2. |
| 52. | Kristian Rozman stellt den Spielstand auf 1:3. |
| 73. | Ein Dreifachwechsel bringt neue Dynamik in die Partie. |
Der Sieg zeigt damit vor allem, dass die Admira auch in einer schwierigen Spielsituation handlungsfähig blieb. Für den Villacher Verein war es ein Heimerfolg nach einer Partie, die lange offen gewesen war und erst in der Schlussphase endgültig kippte.
- Endstand: ESV Admira Villach – SV Rapid Feffernitz 4:3
- Pausenstand: 1:2
- Wende: nach dem 1:3 und dem Dreifachwechsel in der 73. Minute