In der Basilika von Rein wurde am 12. Juli 2026 das diamantenes Priesterjubiläum von Pater August Janisch gefeiert. Die Feierstunde zog eine große Zahl von Gläubigen und Angehörigen an; bei der Messfeier würdigten Abt Philipp Helm und Pfarrer Paulus Kamper die langjährigen Verdienste des Jubilars für das Zisterzienserstift und die Seelsorge in der Region.
Lebensdaten und kirchlicher Werdegang
Geboren im Jahr 1942, studierte Janisch Theologie in Graz und wurde 1966 vom damaligen Diözesanbischof Josef Schoiswohl zum Priester geweiht. Nach Jahren in der Pfarrseelsorge, unter anderem als Pfarrer von Hartberg, trat er im Jahr 2001 in das Zisterzienserstift ein. Das Jubiläum im Sommer 2026 markiert 60 Jahre priesterlichen Dienstes.
Persönliches Zeugnis und Bedeutung für die Gemeinde
„Ich bin froh im Rückblick auf diese 60 Jahre, dass ich damals dem Ruf Gottes gefolgt bin. Viele meiner Talente konnte ich für die Menschen einbringen und die Frohbotschaft Jesu an vielen Orten einsetzen.“
Dieses Statement des Jubilars fasst sein Selbstverständnis zusammen und unterstreicht, wie persönliche Berufung und kirchliches Engagement im Lauf von Jahrzehnten in konkretes Gemeindeleben münden. Für Rein und die umliegenden Orte bedeutet das: Kontinuität in der Seelsorge und ein lebendiger Bezug des Klosters zur Bevölkerung.
Würdigung durch die Kirche
Bei der Feier hoben die Vertreter der Kirche die Verknüpfung von klösterlichem Leben und gemeindlicher Arbeit hervor. Pater Janischs Stationen – sowohl im Pfarramt als auch im Zisterzienserstift – stehen für einen Weg, der administrative Verantwortung, geistliche Praxis und Öffentlichkeitsarbeit verbindet. Solche Lebensbilder haben für die seelsorgerische Versorgung vor Ort praktische Folgen: Sie stärken Vertrauen, fördern die ehrenamtliche Mitarbeit und halten lokale Traditionen in religiösen Gemeinschaften lebendig.
Was das für die Menschen in Graz und Umgebung bedeutet
- Beständigkeit in der Seelsorge: Ein 60-jähriges Wirken schafft Vertrautheit und verlässliche Ansprechpartner.
- Verstärkte Präsenz des Klosters: Die Verbindung zwischen Stift und Pfarreien bleibt erhalten.
- Kulturelle Kontinuität: Gottesdienste und kirchliche Feste sind weiterhin wichtige Bestandteile des Gemeindelebens.
Die Feier in der Basilika von Rein war nicht nur ein Rückblick auf Persönliches, sondern zugleich ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung kirchlichen Engagements in der Region. Namen wie Janisch, Helm und Kamper stehen dabei stellvertretend für jene, die über Jahrzehnte Strukturen tragen, die für viele Menschen weit mehr als religiöse Rituale bedeuten.
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1942 | Geburtsjahr von August Janisch |
| 1966 | Priesterweihe durch Bischof Josef Schoiswohl |
| 2001 | Eintritt in das Zisterzienserstift |
| 2026 | Diamantenes Priesterjubiläum (60 Jahre) |
Die Ausrichtung solcher Jubiläen bietet Gemeinden Gelegenheit zur Wertschätzung des kirchlichen Lebens und zur Reflexion über dessen Rolle im Alltag. Für viele Gemeindemitglieder bleibt Pater Janischs Weg ein Beispiel dafür, wie geistlicher Dienst und soziale Nähe zusammenwirken können.