Großräumige Umleitungen und Sperren im Bereich Marktplatz
Innsbruck muss sich ab Montag, 13. Juli auf umfangreiche Straßenbauarbeiten im Bereich des Innrauns einstellen. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Ottoburg und Marktplatz, die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis Samstag, 25. Juli. Während dieser Zeit werden mehrere Bauvorhaben gleichzeitig umgesetzt, die den Verkehr in diesem zentralen Bereich deutlich beeinflussen.
Was wird gemacht?
- Erneuerung des Fahrbahnbelags.
- Modernisierung der Entwässerung.
- Einbau von Sensortechnik für eine spätere intelligente Ampelsteuerung.
- Erneuerung der Haltestelle Marktplatz.
- Verlegung von Fernwärmeleitungen durch die TIGAS.
Die Arbeiten dienen nicht nur der Oberfläche: Mit dem Austausch von Entwässerungsleitungen und dem Einbau von Sensorik sollen Betriebssicherheit und Verkehrssignalsteuerung langfristig verbessert werden. Für Anrainer und Gewerbetreibende bedeutet das allerdings eine Phase mit eingeschränkter Erreichbarkeit.
Verkehrsführung, Sperren und Ausnahmen
Vom 13. bis einschließlich 24. Juli sind der betroffene Straßenabschnitt und die anschließende Innbrücke für den Individualverkehr gesperrt. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet:
- Verkehr aus Westen: über die Anichstraße und den Hauptbahnhof bzw. über Mariahilf.
- Verkehr aus Osten: Umleitung über die Karl-Kapferer-Straße.
Die Zufahrt zur Garage des Hotels "Das Innsbruck" sowie zur Garage Innrain 1 bleibt eingeschränkt von Westen aus möglich. Die Altstadt ist weiterhin von Osten erreichbar, hier ist jedoch mit Verzögerungen zu rechnen.
| Zeitraum | Maßnahme |
|---|---|
| 13. Juli – 25. Juli | Sanierung Innrain: Fahrbahnbelag, Entwässerung, Haltestelle |
| 13. Juli – 24. Juli | Sperre Abschnitt + Innbrücke für Individualverkehr |
Öffentlicher Verkehr
Der öffentliche Verkehr bleibt nach Angaben der Projektverantwortlichen großteils aufrecht. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass es an mindestens einem Tag auch für Busse Einschränkungen geben wird. Fahrgäste sollten sich deshalb vor Fahrtantritt über mögliche kurzfristige Änderungen informieren und zusätzliche Reisezeit einplanen.
Worauf sich Innsbruckerinnen und Innsbrucker einstellen sollten
Für tägliche Pendler, Lieferanten, Gewerbetreibende und Besucher heißt das konkret:
- Mehr Zeit einplanen: Die Umleitungen führen zu längeren Fahrzeiten, besonders in den Hauptverkehrszeiten.
- Park- und Zufahrtsmöglichkeiten prüfen: Beschränkte Zufahrt zu bestimmten Garagen und Hotelzufahrten.
- Öffentliche Verkehrsmittel: Fahrplanauskünfte beobachten und alternative Verbindungen nutzen.
- Fußgängerinnen und Fußgänger: Auf provisorische Fußwege und Baustellensicherungen achten.
Die Sanierungsarbeiten sind nach den vorliegenden Informationen notwendig, um die Infrastruktur im Innenstadtbereich zu erneuern und langfristig zu stabilisieren. Anrainer und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderten Umleitungen zu beachten und auf Verkehrsinfos zu achten.