Am Samstagvormittag kam es in einem ÖBB-Railjet auf der Fahrt von Wien nach Bregenz vor St. Pölten zu einer starken Rauchentwicklung, ausgelöst durch die Entzündung einer mitgeführten Powerbank. Das Zugpersonal griff unverzüglich ein und verhinderte nach Angaben der ÖBB durch rasches Handeln ein größeres Schadensereignis.
Abfolge des Ereignisses
Nach Eintreten der Rauchentwicklung setzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖBB einen Feuerlöscher ein und löschten das Feuer im betroffenen Waggon. Die örtliche Feuerwehr wurde alarmiert. Als der Zug den St. Pöltner Hauptbahnhof erreichte, mussten die Fahrgäste des betroffenen Wagens aussteigen; Einsatzkräfte kontrollierten anschließend den Bereich und lüfteten den Wagen.
- Ursache: Brand einer Powerbank eines Reisenden.
- Reaktion: ÖBB-Personal löschte mit Feuerlöscher, Feuerwehr alarmiert.
- Folge: Zug setzte Fahrt mit ungefähr 30 Minuten Verspätung fort.
- Personenschaden: Keine Verletzten.
Kontrolle und Weiterfahrt
Nach den Kontrollen am Bahnhof wurde der Wagen belüftet und auf weitere Gefährdungen überprüft. Im Anschluss konnte der Railjet die Fahrt nach Bregenz fortsetzen, allerdings mit einer Verspätung von rund einer halben Stunde. Die ÖBB betonten gegenüber der Berichterstattung, dass das Zugpersonal schnell und professionell gehandelt habe, wodurch Schlimmeres verhindert worden sei.
| Zeitpunkt | Maßnahme |
|---|---|
| Vor St. Pölten, Samstagvormittag | Rauchentwicklung durch Powerbank |
| Am St. Pöltner Hauptbahnhof | Evakuierung des Waggons, Kontrolle und Lüftung |
| Nach Kontrolle | Fahrt wird mit ~30 Minuten Verzögerung fortgesetzt |
Dass keine Personen verletzt wurden, unterstreicht die Effektivität der Erstmaßnahmen durch das Zugpersonal. Dennoch wirft der Vorfall Fragen zur sicheren Mitnahme von elektronischen Akkus in Zügen auf. Powerbanks können bei Defekt oder Überhitzung brennbare Komponenten enthalten; entsprechende Hinweise und Verhaltensregeln der Verkehrsbetriebe zielen darauf ab, Risiken im Reisealltag zu minimieren.
Für Reisende bleibt relevant, dass Ladegeräte und mobile Akkus korrekt verwendet, nicht in beschädigtem Zustand mitgeführt und im Zweifel fachgerecht verstaut werden sollten, um ähnliche Zwischenfälle zu vermeiden. Die ÖBB sowie zuständige Behörden werden üblicherweise solche Vorfälle dokumentieren und gegebenenfalls Hinweise zur Gefahrenabwehr veröffentlichen.
Zurzeit liegen keine Informationen über weitergehende Untersuchungen oder Sanktionen vor. Die ÖBB bestätigten den Vorfall gegenüber Medienberichten und hoben die schnelle Reaktion des Zugpersonals hervor.