Festmesse würdigt Alfons Maria von Liguori
Am 1. August 2026 versammelten sich Gläubige aus dem Bezirk und darüber hinaus zum Patronatsfest des Freundeskreises St. Alfons in der Klosterkirche von Leoben. Die heilige Messe stand im Zeichen der Erinnerung an Alfons Maria von Liguori, den Gründer der Erlösermissionare, und wurde von zahlreichen Mitfeiernden mit Dankbarkeit aufgenommen.
Zelebranten und Gäste
Dem Gottesdienst vorstand Redemptoristenpater Vikar Mario Marchler. Als Konzelebrant war der langjährige Rektor des Leobener Kollegiums, P. Anton Kendöl, aus Wien angereist; der Geistliche steht nach Angaben der Veranstalter im 100. Lebensjahr. Weiters nahm P. Bruno Heberle von den Steyler Missionaren teil. In ökumenischer Verbundenheit war auch Priester Dr. Stefan Lorbek anwesend.
- Datum: 1. August 2026
- Hauptzelebrant: Vikar Mario Marchler
- Besondere Gäste: P. Anton Kendöl, P. Bruno Heberle, Dr. Stefan Lorbek
Kirchenraum und ökumenischer Kontext
Seit der Übergabe der ehemaligen Klosterkirche an die Metropolis von Austria im Jahr 2014 dient das Gotteshaus als Sitz der griechisch-orthodoxen Pfarre „Mutter von der immerwährenden Hilfe“. Trotz dieser Veränderung nutzt der Freundeskreis St. Alfons die Kirche weiterhin für seine liturgischen Feiern. Die Anwesenheit eines Vertreters der ortsansässigen orthodoxen Pfarre unterstreicht die bestehenden ökumenischen Beziehungen in Leoben.
Danksagung und Gemeindeleben
Zum Abschluss des Gottesdienstes richteten die Verantwortlichen Dankesworte an die liturgischen Dienste sowie alle Mitwirkenden. Anschließend lud Ilse Drechsler für den Freundeskreis zur Agape, einem gemeinsamen Beisammensein, ein. Solche Veranstaltungen stärken das lokale Gemeindeleben und bieten Raum für Austausch zwischen Gläubigen verschiedener Konfessionen.
| Ort | Veranstalter | Besonderheit |
|---|---|---|
| Klosterkirche, Leoben | Freundeskreis St. Alfons | Sitz der griechisch-orthodoxen Pfarre seit 2014 |
Für die Menschen im Bezirk Leoben hat das Patronatsfest lokale Bedeutung: Es verbindet das historische Erbe der Klosteranlage mit gegenwärtigem Gemeindeleben, fördert die ökumenische Zusammenarbeit und bietet Gemeindegruppen eine Plattform für Begegnung. Hinweise zu zukünftigen Gottesdiensten oder Veranstaltungen in der Klosterkirche gibt es üblicherweise über die betreffenden Pfarren und den Freundeskreis selbst.