Umfassende Modernisierung der Bildungs‑ und Kulturstätte beginnt
In St. Peter‑Freienstein sind die Bauarbeiten für die Sanierung der Volksschule und des Mehrzwecksaals im Juli offiziell angelaufen. Das Vorhaben folgt auf eine im März 2025 abgeschlossene Konzeptstudie und zielt auf die grundlegende Erneuerung eines in die Jahre gekommenen Gebäudekomplexes. Die geplante Fertigstellung ist für April 2027 vorgesehen.
Das Gesamtbudget beträgt rund 5,4 Millionen Euro. Etwa die Hälfte dieser Summe wird durch Bedarfszuweisungsmittel des Landes Steiermark gedeckt, die über einen Zeitraum von zwölf Jahren fließen. Die Planung liegt bei Architektin Claudia Gruber. Bei der Umsetzung wurden nach Angaben der Gemeinde überwiegend regionale und lokale Unternehmen beauftragt; die Ausschreibung erfolgte nach den Bestimmungen des Bundesvergabegesetzes.
Was verändert sich für Schüler und Gemeinde?
Im Schulbereich sind umfangreiche Modernisierungen vorgesehen: neue, zeitgemäße Klassenräume, flexible Lernzonen und eine verbesserte räumliche Ordnung der Unterrichtsbereiche. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch feste Garderoben mit Schmutzschleuse, erneuerte Sanitäranlagen sowie neue Aufenthaltsräume.
- Moderne Klassenräume und flexible Lernzonen
- Barrierefreiheit und ganzjährige Nutzbarkeit
- Sanierung des Kultur‑ und Mehrzwecksaals mit neuen Umkleiden und Mehrzweckküche
Der Mehrzwecksaal soll ebenfalls einer grundlegenden Modernisierung unterzogen werden: Geplant sind neue Umkleiden, Sanitäranlagen und eine Mehrzweckküche, um den Saal sowohl für Schulveranstaltungen als auch für kulturelle und gesellschaftliche Nutzungen ganzjährig verfügbar und attraktiver zu machen.
Finanzierung und regionale Wertschöpfung
Die Kombination aus Gemeindemitteln und Landeszuweisungen soll die finanzielle Belastung der Marktgemeinde abmildern. Die Entscheidung, vorwiegend regionale Firmen einzusetzen, zielt darauf ab, Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und Wertschöpfung in der Region zu halten. Die Bauarbeiten erfolgten nach den Regeln des Bundesvergabegesetzes, wie die Gemeinde mitteilte.
| Posten | Betrag/Angabe |
|---|---|
| Gesamtbudget | 5,4 Millionen Euro |
| Landeszuweisungen | ~50% über 12 Jahre |
| Planung | Architektin Claudia Gruber |
| Fertigstellung (geplant) | April 2027 |
Für Anrainerinnen und Anrainer sowie Eltern bedeuten die Bauarbeiten in den kommenden Monaten Einschränkungen durch Baustellenverkehr und temporäre Nutzungsänderungen der Schulflächen. Die Gemeinde hat bereits mitgeteilt, dass die Arbeiten phasenweise umgesetzt werden, um den Schulbetrieb soweit wie möglich aufrechtzuerhalten. Konkrete Informationen zu Verkehrsregelungen oder temporären Zutrittsänderungen werden lokal bekanntgegeben.
Insgesamt schafft das Projekt die Grundlage für moderne, barrierefreie Bildungsräume und eine flexiblere Nutzung des Mehrzwecksaals. Für die Gemeinde bedeutet das langfristig bessere Rahmenbedingungen für Unterricht, Kultur und Vereine – verbunden mit einer spürbaren Investition in die lokale Infrastruktur.