Gemeindeamt, Nahversorgung und Schule: Wichtige Projekte in der Schlussphase
In Neuhaus am Klausenbach laufen derzeit mehrere Vorhaben zusammen, die kurzfristig den Zugang zu öffentlichen Diensten und die Lebensqualität vor Ort beeinflussen. Der Umbau des ehemaligen Raiffeisenbank-Gebäudes zum neuen Gemeindeamt befindet sich in der Schlussphase. Die Gemeinde plant, noch im Juli in die neuen Räumlichkeiten zu übersiedeln; Anfang August soll der Parteienverkehr am neuen Standort aufgenommen werden.
Im Zuge der Umbauarbeiten wurden im Inneren neue Büroräume und ein großzügiger Sitzungssaal geschaffen. Für diese Maßnahmen wurde der hintere Gebäudeteil abgetragen und der Keller verfüllt, zusätzlich wurden die Fenster saniert und im Innenhof ein großer Parkplatz angelegt. Laut Mitteilung der Bürgermeisterin liegen die Umbaukosten im vorgesehenen Budget.
„Die Sicherung der Nahversorgung für die Bevölkerung von Neuhaus und Umgebung ist unser großes Anliegen“,
ergänzt diese Entwicklung ein lokal getragenes Projekt: Das Lebensmittelgeschäft „Unser Gschäft für Neuhaus am Klausenbach“ wird seit 2013 erfolgreich als Verein betrieben und zählt mittlerweile 155 Mitglieder. Das Geschäft kooperiert mit der Firma Kastner aus Jennersdorf als Logistikpartner, beschäftigt drei Mitarbeiterinnen aus Tauka und erfüllt zusätzliche Funktionen als Postpartner und Lotto-Annahmestelle. Nach der Schließung des Kirchenwirts Ende Juni wächst die Bedeutung dieses Geschäfts als sozialer Treffpunkt der Gemeinde.
Bankomat und Servicezeiten
Ein weiterer praktischer Effekt des neuen Gemeindeamtes: Im Spätherbst ist die Installation eines Bankomaten geplant. Dieser wird von der Österreichischen Nationalbank (OeNB) im Rahmen einer Initiative zur Schließung von Versorgungslücken im ländlichen Raum finanziert und im rund um die Uhr zugänglichen Foyer des Gemeindeamtes untergebracht werden. Für die Bevölkerung bedeutet das künftig verbesserten Zugang zu Bargeld ohne weite Wege.
Schulmodernisierung während der Ferien
Parallel zu den Amtsumbauten werden die Sommerferien genutzt, um an der Mittelschule Modernisierungsarbeiten durchzuführen. Konkrete Maßnahmen wurden nicht im Detail genannt, jedoch ist die Nutzung der schulfreien Zeit üblich, um Unterrichtsbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen.
- Übersiedlung Gemeindeamt: noch im Juli geplant, Parteienverkehr ab Anfang August
- Vereinsbetrieb Lebensmittelgeschäft: seit 2013, 155 Mitglieder, Post- und Lotto-Partner
- Bankomat: Installation im Spätherbst, finanziert von der OeNB
- Schule: Modernisierungsarbeiten in den Sommerferien
| Projekt | Status | Wirkung für Bewohner |
|---|---|---|
| Neues Gemeindeamt (ehem. Raiffeisenbank) | Umbau in Schlussphase; Übersiedlung geplant | Verbesserter Zugang zu Amtsdiensten; neues Sitzungszimmer; Parkplatz |
| Lebensmittelgeschäft „Unser Gschäft“ | Seit 2013 als Verein; 155 Mitglieder | Sicherung Nahversorgung; sozialer Treffpunkt; Post- und Lotto-Service |
| Bankomat | Geplant für Spätherbst | Rund-um-die-Uhr-Zugang zu Bargeld |
| Mittelschule | Modernisierung in Sommerferien | Verbesserte Lernbedingungen nach Ferien |
Für die Bevölkerung von Neuhaus und dem Umland sind diese Entwicklungen von unmittelbarer Bedeutung: Die Verlegung des Gemeindeamtes in zentrale, barriereärmere Räumlichkeiten erleichtert die Erledigung von Amtswegen und schafft mit dem Foyer als öffentlichem Bereich zusätzlichen Service (Bankomat). Das auf Vereinsbasis betriebene Lebensmittelgeschäft füllt nach dem Wegfall des Kirchenwirts eine wichtige Lücke in der Nahversorgung und stärkt das lokale Angebot, was besonders für ältere Personen und Haushalte ohne eigenes Fahrzeug wichtig ist.
Die Gemeinde betont, dass die Baukosten im veranschlagten Budget liegen; dies ist für kommunale Finanzen und künftige Projekte eine relevante Information. Hinsichtlich der konkreten Öffnungszeiten des neuen Gemeindeamtes, des genauen Zeitpunkts der Bankomat-Inbetriebnahme sowie weiterer Details zu den Schularbeiten werden Gemeindevertreter voraussichtlich in den kommenden Wochen informieren.
Ausblick: Wer vorab Services prüfen möchte, sollte sich vor der Übersiedlung telefonisch oder über die Gemeindehomepage über geänderte Erreichbarkeiten informieren. Für Bewohnerinnen und Bewohner bleibt nach Abschluss der Arbeiten zu beobachten, wie sich die erhöhte lokale Angebotsdichte auf Mobilitätsbedürfnisse und das soziale Leben in Neuhaus am Klausenbach auswirkt.