Friedenswanderung beginnt an historischer Stätte
Auf der Friedensburg Schlaining fiel am 11. Juli der Startschuss für die dritte Etappe des burgenländischen Peacewalk. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, vorwiegend aus den südlichen Bezirken sowie der angrenzenden Steiermark, machten sich unter der Leitung von Johannes Aschauer auf den Weg. Die Organisatorin des Weges, Monika Petanovitsch, betonte bei der Eröffnung die Bedeutung des gemeinsamen Gehens als Form der Friedensarbeit.
Prominente Grußworte und musikalische Begleitung
Die Begrüßung wurde von mehreren Persönlichkeiten getragen: Norbert Darabos (Präsident des ACP), Mag. Andreas Bardeau (Vorsitzender der Schlösserstraße) und der Initiator des Jerusalemweges, Johannes Aschauer, hielten Grußworte. Musikalisch sorgten Julia Wisser mit ihrer Tochter Valerie sowie Waltraud Hofer für die stimmungsvolle Begleitung der Veranstaltung. Vor dem Aufbruch spendete Diakon Gustav Lagler den Pilgersegen.
„im gemeinsamen Gehen, eine Schule des Lernens für den Frieden zu sein“
Diese Formulierung von Monika Petanovitsch wurde zum Leitgedanken des Tages und spiegelte die Absicht wider, dass Friedensarbeit nicht nur politisch, sondern im Alltag gelebt werden müsse.
Route und Stationen
Die Gruppe wanderte zunächst auf dem sogenannten Friedensweg durch schattige Wälder in Richtung Bad Tatzmannsdorf. In der örtlichen römisch-katholischen Pfarrkirche „Zum Johannes d. T.“ war eine Labestation vorbereitet; dort wurde gemeinsam das Friedensgebet gesprochen. Unterstützt wurde diese Station von Bernadette Schuller. Anschließend führte die Strecke über Sulzriegel und Neustift nach Bergwerk, wo eine Rast im Gasthaus erfolgte.
- Start: Friedensburg Schlaining (11. Juli)
- Teilnehmer:innen: etwa 30, aus südlichen Bezirken und angrenzender Steiermark
- Begleiter: Johannes Aschauer; Unterstützung durch lokale Ehrenamtliche
- Zwischenstation: Pfarrkirche „Zum Johannes d. T.“ in Bad Tatzmannsdorf (Labestation)
Bedeutung für die Region
Für den Bezirk Jennersdorf zeigt die Aktion mehrere praktische Aspekte: Zum einen bringt eine Friedenswanderung Menschen aus verschiedenen Gemeinden zusammen und fördert das nachbarschaftliche Miteinander. Zum anderen nutzt die Route lokale Kirchen, Gasthäuser und Gemeindeeinrichtungen als Versorgungs- und Begegnungspunkte, was kurzzeitig auch wirtschaftliche Impulse für Gastronomie und Tourismus in den genannten Orten bedeuten kann. Schließlich unterstreicht die Teilnahme lokaler Institutionen und Persönlichkeiten die Rolle des Bezirks als Ort zivilgesellschaftlicher Initiativen.
Was Teilnehmende und Interessierte wissen sollten
Die Veranstaltung war bewusst als eine Kombination aus Pilgerweg, Bildung und Gemeinschaftsaktion konzipiert. Neben dem eigentlichen Wandern standen geistliche Elemente (Segen, Friedensgebet) sowie gemeinschaftliche Spiele und musikalische Beiträge auf dem Programm. Solche Formate können für unterschiedliche Altersgruppen geeignet sein; konkrete Hinweise zu längeren bzw. kürzeren Teilstrecken oder Teilnahmemodalitäten wurden von den Organisatoren vor Ort gegeben. Für künftige Etappen dürfte es wichtig sein, die örtliche Infrastruktur – Beschilderung, Labestationen, Gastronomie – abzustimmen, damit weitere Interessierte unkompliziert mitmachen können.
| Datum | Ort (Start) | Teilnehmer |
|---|---|---|
| 11. Juli | Friedensburg Schlaining | ca. 30 |
Die Friedenswanderung ist ein Beispiel dafür, wie lokale Initiativen und überregionale Netzwerke zusammenwirken können. Für Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks Jennersdorf bietet der Peacewalk eine Möglichkeit, sich sichtbar in eine kulturell und sozial relevante Aktion einzubringen und den Austausch mit benachbarten Regionen zu vertiefen.