Neue Regionalstelle im Zentrum von Zell am See
Seit dem 1. Juli 2026 ist das Gewaltschutzzentrum Salzburg im Pinzgau an einem neuen Standort in der Seehofgasse 2 in 5700 Zell am See erreichbar. Die Regionalstelle befindet sich im Untergeschoß des Caritas Zentrums und soll die Beratung und Begleitung von Menschen, die von häuslicher Gewalt oder Stalking betroffen sind, deutlich verbessern.
Die Verlagerung an diesen Ort zielt konkret auf eine bessere Erreichbarkeit: Die Lage ist gut an Bus- und Bahnverbindungen angebunden, was insbesondere für Betroffene aus dem Pinzgau, die nicht über eigenes Auto verfügen, relevant ist. Zudem sorgt ein vorhandener Lift für einen barrierefreien Zugang – ein wichtiger Faktor für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Leitung, Angebot und Zugangsbedingungen
Die Regionalstelle in Zell am See wird von der erfahrenen Opferschutzberaterin Katrin Gruber geleitet. Das Gewaltschutzzentrum Salzburg bietet Betroffenen unabhängig von Alter, Geschlecht oder persönlichen Voraussetzungen Unterstützung an. Die Beratung ist kostenlos und vertraulich und kann auf Wunsch anonym erfolgen. Falls erforderlich, steht außerdem die Möglichkeit zur Verfügung, Beratungen mit Dolmetscher durchzuführen.
- Psychosoziale Unterstützung
- Rechtliche Informationen
- Gefährdungseinschätzung
- Erstellung individueller Sicherheitspläne
Kontakt und Erreichbarkeit
Betroffene, Angehörige oder Beobachterinnen und Beobachter können das Gewaltschutzzentrum Salzburg telefonisch unter 0662/870100 erreichen oder per E‑Mail an office.salzburg@gewaltschutzzentrum.at Kontakt aufnehmen. Die zentrale Lage des neuen Büros und die guten öffentlichen Anbindungen sollen Hemmschwellen senken und Wege zur Hilfe erleichtern.
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Standort | Seehofgasse 2, Untergeschoß, Caritas Zentrum, 5700 Zell am See |
| Eröffnung | 1. Juli 2026 |
| Leitung | Katrin Gruber |
| Kontakt | Tel. 0662/870100 · office.salzburg@gewaltschutzzentrum.at |
Für Menschen im Bezirk Zell am See bedeutet die neue Regionalstelle konkret: schnellere Zugänge zu Beratung, niedrigschwellige Informationsangebote und Unterstützung bei der Einschätzung von Gefahren sowie bei der Planung konkreter Schutzmaßnahmen. Gerade in ländlich geprägten Regionen wie dem Pinzgau sind solche lokalen Angebote essenziell, weil sie Wege verkürzen und direkte Anlaufstellen bieten.
Das Gewaltschutzzentrum Salzburg betont damit seine Verpflichtung, wohnortnahe und barrierefreie Hilfen anzubieten. Für Betroffene ist mit dem neuen Standort ein wichtiger, leicht erreichbarer Ansprechpartner im Bezirk verfügbar.