Im Alter von 87 Jahren ist Pater Burkhard Berger, Benediktiner des Stiftes Kremsmünster, am 4. August 2026 verstorben. Der gebürtige Linzer wurde am 12. Mai 1940 geboren und prägte als Seelsorger insbesondere die Gemeinde Kirchham, wo er mehr als vier Jahrzehnte als Pfarrer wirkte.
Lebensweg und kirchliche Stationen
Burkhard Berger maturierte am Akademischen Gymnasium in Linz. Am 17. Oktober 1962 trat er in das Stift Kremsmünster ein; die Ewige Profess legte er am 18. August 1966 ab. Sein Philosophie- und Theologiestudium absolvierte er zwischen 1963 und 1968 in Kremsmünster und Salzburg. Die Priesterweihe empfing er am 29. Juni 1967, seine Primiz feierte er am 2. Juli 1967 in Bad Hall.
Seelsorge im Bezirk
Nach kurzen Kooperatorstellen in Grünau (1968–1970) und Neuhofen an der Krems (1970–1979) wurde Berger 1979 zum Pfarrer von Kirchham bestellt. Dort leitete er in den 1980er- und 1990er-Jahren maßgebliche Bau- und Sanierungsprojekte:
- Renovierung des Pfarrhofs
- Errichtung des Pfarrheims
- Errichtung der neuen Kirche
Diese Vorhaben prägen bis heute das gemeindliche Zentrum und das kirchliche Leben in Kirchham.
Rückkehr ins Kloster und Sterben
Im Jahr 2020 kam P. Burkhard ins Stift Kremsmünster zurück, wo er seinen Lebensabend verbrachte. Sein Tod am 4. August 2026 bedeutet für die Gemeinden entlang seines Wirkens einen bedeutenden Verlust: Viele Gemeindemitglieder erinnern sich an seine lange Präsenz und an die Bauprojekte, die das kirchliche Angebot und die Infrastruktur in Kirchham nachhaltig veränderten.
Abschied und Begräbnis
Für die Bevölkerung sind folgende Termine von Bedeutung:
| Datum / Zeit | Ort / Anlass |
|---|---|
| 8. August 2026, 17:00 | Abschiednahme in der Pfarrkirche Kirchham |
| 8. August 2026, 18:00 | Gebet in der Pfarrkirche Kirchham |
| 13. August 2026, 14:00 | Begräbnisgottesdienst in der Stiftskirche Kremsmünster |
| 13. August 2026, ab 12:00 | Abschiednahme im Klosterfriedhof Kremsmünster |
Die Termine bieten Anstoß für persönliche Abschiednahmen und sind zugleich wichtige Orientierungspunkte für Gemeindemitglieder, die ihrerseits die kirchlichen Abläufe und Platzverhältnisse berücksichtigen müssen.
Bedeutung für Kirchham und den Bezirk
Der Tod eines langjährigen Pfarrers wirkt lokal über seine liturgische Funktion hinaus: Er betrifft die Organisation seelsorgerischer Angebote, die Pflege kirchlicher Gebäude und das soziale Gefüge in der Gemeinde. Die in den 1980er- und 1990er-Jahren realisierten Bauprojekte haben die infrastrukturelle Basis für heutige Pfarraktivitäten gelegt; deren langfristige Instandhaltung und Nutzung wird in den kommenden Jahren Aufgabe für die Pfarre und das Stift sein.
Die Bekanntgabe der Todesnachricht durch das Stift und die vorgesehenen Abschiedszeiten ermöglichen es Gemeindemitgliedern, Abschied zu nehmen und zugleich die anstehenden liturgischen Schritte zur Bestattung mitzuverfolgen.
David Schmid