Schwerer Unfall auf der B168 in Piesendorf
Auf der Landesstraße B168 in Piesendorf kam es am späten Dienstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Kleinbusse frontal kollidierten. Bei dem Zusammenstoß wurde ein 42-jähriger Mann aus dem Pinzgau noch an der Unfallstelle tot aufgefunden. Sieben weitere Personen erlitten teils schwere Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.
Der Unfall ereignete sich im Ortsgebiet auf Höhe des Hauses Praga. Die Feuerwehren Piesendorf und Zell am See wurden gemeinsam mit Rettungsdiensten und Notärzten alarmiert. Aufgrund der starken Verformung der Fahrzeuge waren zwei Personen zunächst eingeklemmt und mussten von den Einsatzkräften befreit werden.
Rettungseinsatz und Transport
Die Bergung der Eingeklemmten übernahmen die Feuerwehren nach Freigabe durch das Rote Kreuz. Insgesamt waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort: Das Rote Kreuz setzte acht Rettungsfahrzeuge, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie zwei Notarzthubschrauber ein. Betroffene wurden danach in verschiedene Krankenhäuser transportiert.
„Insgesamt mussten acht betroffene Personen versorgt werden. Fünf Leichtverletzte wurden ins Krankenhaus Zell am See gebracht, zwei Schwerverletzte in die Krankenhäuser Schwarzach und Salzburg transportiert. Leider ist aufgrund der schweren Verletzungen und trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen eine Person noch an der Unfallstelle verstorben“,
erklärte Einsatzleiter und Bezirksrettungskommandant Thomas Huber.
Nach bisherigen polizeilichen Angaben war einer der beteiligten Lenker ein 38-jähriger Mann, dessen Fahrzeug Angaben zufolge mit Touristinnen und Touristen besetzt war. Zur Identität der weiteren Betroffenen bzw. zur genauen Unfallursache machte die Polizei vorerst keine weiteren Angaben.
- Ort: B168, Ortsgebiet Piesendorf (Haus Praga)
- Opfer: 1 Todesopfer (42 Jahre, Pinzgau)
- Verletzte: 7 Personen (davon mehrere schwer verletzt)
- Einsatzkräfte: Feuerwehren, Rotes Kreuz, Notärzte, Polizei
| Aspekt | Angaben |
|---|---|
| Zahl Verletzte | 7 |
| Todesopfer | 1 |
| Rettungsmittel | 8 Rettungsfahrzeuge, 2 NEF, 2 Notarzthubschrauber |
Die genaue Unfallursache wird von der Polizei noch untersucht. Für Anwohner und Verkehrsteilnehmer im Pinzgau bedeutet ein solcher Unfall nicht nur die unmittelbare Betroffenheit der Angehörigen, sondern auch mögliche Sperren und Verkehrsbehinderungen auf der B168, einer wichtigen Verbindung im Bezirk. Reisende sollten in den kommenden Stunden mit Verkehrsmaßnahmen und Verzögerungen rechnen oder Ausweichrouten nutzen.
Die örtlichen Einsatzleitungen bitten um Zurückhaltung gegenüber Betroffenen und um freie Fahrt für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge. Weitergehende Informationen werden nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen erwartet.