Freizeit

Neuer Radweg nach Föhrenwald: HTL-Schülerinnen bauen Brücke über den Kehrbach

Wiener Neustadt hat den ecoplus Öko-Wirtschaftspark Föhrenwald jetzt direkt ans städtische Radnetz angeschlossen. Die neue Geh- und Radwegbrücke über den Kehrbach wurde von Schülerinnen und Schülern der HTL Wiener Neustadt gemeinsam mit dem Bauhof errichtet; angestoßen wurde das Projekt von einem Mitarbeiter der Österreichischen Post AG.

Neuer Radweg nach Föhrenwald: HTL-Schülerinnen bauen Brücke über den Kehrbach
©Illustration KI Nadine Trummer / steirerblatt.at

Direkte Verbindung für Pendlerinnen und Pendler

Wiener Neustadt bringt Arbeitsweg und Klimaschutz zusammen: Der Radweg Föhrenwald verbindet nun die Stadt mit dem ecoplus Öko-Wirtschaftspark Föhrenwald. Kernstück der neuen Anbindung ist eine neue Geh- und Radwegbrücke über den Kehrbach, die bereits fertiggestellt und freigegeben ist.

Schülerprojekt mit Praxisbezug

Die Brücke ist kein reines Verwaltungsprojekt: Errichtet wurde sie von Schülerinnen und Schülern der HTL Wiener Neustadt, genauer von den zweiten und dritten Klassen der Fachrichtung Bautechnik. Sie arbeiteten unter professioneller Leitung und in Kooperation mit dem örtlichen Bauhof, sodass junge Menschen direkt in ein kommunales Bauvorhaben eingebunden wurden. Bürgermeister Klaus Schneeberger würdigte das Engagement der HTL als praktischen Beitrag zur Stadt.

Initiative aus der Wirtschaft

Auslöser für das Projekt war ein praktischer Vorschlag eines Mitarbeiters der Österreichischen Post AG, der regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Die Verbindung schließt damit eine bisherige Lücke im Radwegenetz und erleichtert täglichen Arbeitswegen in den Wirtschaftspark.

„Unsere HTL zeigt uns wieder, wie’s geht: Ein weiteres tolles Bauprojekt, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler unter professioneller Leitung in unserer Stadt einbringen.“ — Bürgermeister Klaus Schneeberger

Auch die Postseite betonte den Nutzen: Für die Gesundheitsförderung der Beschäftigten und klimafreundliche Mobilität sehe man in der Anbindung einen wichtigen Beitrag, so Barbara Potisk-Eibensteiner, Finanzvorständin der Post AG.

Wer profitiert, was bleibt zu beachten

  • Pendlerinnen und Pendler: sicherere, direkte Route ins Wirtschaftsgebiet Föhrenwald
  • HTL-Schülerinnen und Schüler: praxisnahe Ausbildung und Sichtbarkeit ihres Könnens
  • Stadtverwaltung und Bauhof: Kooperation stärkt lokale Umsetzungskraft

Die Fertigstellung der Brücke und des Radwegs ist ein Beispiel dafür, wie städtische Infrastrukturprojekte mit Bildungs- und Wirtschaftsakteuren verzahnt werden können. Die Beteiligten hoben die gute Zusammenarbeit hervor: Stadt, HTL und Post haben in diesem Fall jeweils einen Beitrag geleistet, der über die reine Verkehrsinfrastruktur hinaus Wirkung entfaltet.

ProjektPartnerRolle
Radweg Föhrenwald / Kehrbach-BrückeHTL Wiener NeustadtPlanung und Bau durch Bautechnik-Klassen
Stadt Wiener Neustadt / BauhofTechnische Unterstützung und Umsetzung
Österreichische Post AGAnstoß durch Mitarbeiter, Förderung von Radpendeln

Für Freizeitinteressierte und Pendlerinnen und Pendler bedeutet die neue Verbindung eine verbesserte Möglichkeit, Arbeits- und Alltagswege umweltfreundlich zu gestalten. Zugleich ist das Vorhaben ein ermutigendes Beispiel für praxisorientierten Unterricht und lokal verankerte Klimaschutzmaßnahmen.

Nadine Trummer
Nadine KI Redakteurin im Ressort Freizeit online

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