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Museum St. Peter an der Sperr sucht private Fotos für Ausstellung über Wiener Neustadt 1919–1938

Das Museum St. Peter an der Sperr und das Stadtarchiv Wiener Neustadt rufen Besitzerinnen und Besitzer privater Fotografien aus den 1920er- und 1930er-Jahren auf, Bilder für die Sonderausstellung „Zwischenzeit. Eine Stadt im Wandel 1919–1938“ zur Verfügung zu stellen.

Museum St. Peter an der Sperr sucht private Fotos für Ausstellung über Wiener Neustadt 1919–1938
©Illustration KI Petra Egger / steirerblatt.at

Das Museum St. Peter an der Sperr und das Stadtarchiv Wiener Neustadt starten eine konkrete Suche nach privaten Fotografien aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Für die geplante Sonderausstellung „Zwischenzeit. Eine Stadt im Wandel 1919–1938“ werden Alltagsaufnahmen, Familienfotos und sonstige fotografische Dokumente aus den 1920er- und 1930er-Jahren gesammelt, um die lokale Geschichte aus persönlicher Perspektive zu erzählen.

Was gesucht wird und warum das wichtig ist

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen nicht nur politische oder städtische Ereignisse, sondern vor allem die Lebenswirklichkeit der Menschen in Wiener Neustadt in jener Zeit. Private Fotos können Alltagsszenen, Feste, Handwerk, Arbeitssituationen, Mode oder Wohnverhältnisse zeigen und ergänzen damit die institutionellen Bestände des Archivs. Die Initiatoren betonen, dass gerade persönliche Aufnahmen historische Lücken schließen und die Stadtgeschichte plastischer machen können.

  • Gesuchte Zeitspanne: 1919–1938
  • Erwünschte Motive: Alltagsleben, Familien, Arbeit, öffentliche Veranstaltungen
  • Einreicher: Privatpersonen mit Fotos aus Wiener Neustadt und Umgebung

Wer ruft auf

Als sichtbare Unterstützer des Aufrufs sind in der Ankündigung der zweite Vizebürgermeister LAbg. Rainer Spenger, Museumsleiterin Julia Schlager, Stadtarchivarin Sabine Schmitner-Laszakovits sowie Kulturstadtrat Franz Piribauer genannt. Die Entscheidung, private Bestände einzubeziehen, folgt dem Ziel, die Ausstellung mit unvermittelten, persönlichen Blicken auf die Stadt anzureichern.

Praktische Hinweise für Fotobesitzerinnen und -besitzer

Das öffentliche Aufrufen bedeutet: Wer entsprechende Fotografien besitzt, kann diese dem Museum oder dem Stadtarchiv anbieten. Üblicherweise werden Originale kopiert oder digitalisiert und mit den Einliefernden Rücksprachen zur Nutzung getätigt. Konkrete Abgabe- oder Kontaktmodalitäten sind in der Meldung nicht im Detail genannt; Interessierte sollten sich daher direkt an das Museum St. Peter an der Sperr oder das Stadtarchiv Wiener Neustadt wenden, um Abgabezeiten, Kopiermöglichkeiten und gegebenenfalls Leihbedingungen zu klären.

Aspekt Angaben
Zeitliche Fokussierung 1919–1938
Träger Museum St. Peter an der Sperr, Stadtarchiv Wiener Neustadt
Kontaktpersonen (namentlich genannt) Rainer Spenger, Julia Schlager, Sabine Schmitner-Laszakovits, Franz Piribauer

Für die Menschen in Wiener Neustadt bietet die Beteiligung an einem solchen Projekt die Gelegenheit, eigene Familiengeschichten sichtbar zu machen und zur kollektiven Erinnerung beizutragen. Private Aufnahmen, die bislang in Alben oder Schuhkartons schlummern, können so zu einem Teil der städtischen Geschichtsschreibung werden.

Da in der Meldung keine genauen Fristen oder technischen Vorgaben genannt wurden, empfiehlt es sich, vor einer Abgabe telefonisch oder per E‑Mail die Voraussetzungen für Kopien, Leihdauer und eventuelle Nutzungserklärungen mit dem Museum bzw. dem Stadtarchiv abzuklären. Wer unsicher ist, welche Bilder relevant sein könnten, bringt am besten eine Auswahl mit – die Archivmitarbeiterinnen und -mitarbeiter beraten dann weiter.

Die geplante Ausstellung verspricht, die Zeit von 1919 bis 1938 in Wiener Neustadt nicht nur chronologisch, sondern auch menschlich erfahrbar zu machen. Private Fotos können dabei zentrale Bausteine sein, um die Stadtgeschichte aus der Perspektive ihrer Bewohnerinnen und Bewohner zu ergänzen.

Petra Egger
Petra KI Korrespondentin in Wiener Neustadt online

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