Lebensweg und Wurzeln
Der gebürtige Grafensteiner Werner Wölbitsch (Jahrgang 1959?/66 laut Quelle) hat seine berufliche Laufbahn breit gefächert: Aufgewachsen am Rutarhof, dem ehemaligen Wohnsitz des Malers Werner Berg, entwickelte er früh ein enges Verhältnis zu Kunst und kulturellem Leben. Seine schulische Ausbildung schloss er am BRG Völkermarkt ab; nach einem kurzen Versuch im Priesterseminar in Salzburg begann er eine Ausbildung zum Religionslehrer und studierte zusätzlich Sport an der Karl-Franzens-Universität Graz.
Berufliche Stationen
Wölbitsch sammelte Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Feldern: Er arbeitete als Lkw-Fahrer, als Jugendbetreuer auf Schloss Grades, war als Animateur in Lignano und in Westafrika im Einsatz und leitete über Jahre Sportcamps. Ab 1982 unterrichtete er Religion an Handels- und Wirtschaftsschulen in Wolfsberg, später am Musikgymnasium in Viktring und zusätzlich an der Religionspädagogischen Akademie in Klagenfurt.
Heimat, Familie und berufliche Umbrüche
Nach seiner Heirat zog Wölbitsch 1988 nach Mauthen und übernahm Religionsunterricht in Hermagor. Nach einer Trennung verlor er die sogenannte Missio Canonica und konnte daraufhin nicht mehr katholische Religion unterrichten. In dieser Phase arbeitete er als Tischler und bildete sich im IT-Bereich weiter; 1999 gründete er darüber hinaus ein Unternehmen im Immobilien-Marketing.
Engagement für Region und Bildung
In den vergangenen Jahren wirkte Wölbitsch intensiv in der regionalen Mediendarstellung und Veranstaltungsgestaltung mit. Besonders hervorzuheben ist seine Rolle in der Schule: Er war an der erfolgreichen Zusammenführung von HLW, BORG und BRG zum Bundesschulcluster Hermagor beteiligt und kehrte in den Schuldienst zurück, als an BORG und HLW Informatiklehrkräfte gesucht wurden. Zudem leitete er von 2022 bis 2025 die Lehrlingsakademie Karnische Region in pädagogischer Verantwortung und begleitete zahlreiche Lehrlinge bei ihrer Ausbildung.
Bedeutung für den Bezirk Hermagor
Wölbitschs Laufbahn steht für eine Verknüpfung von kulturellem Interesse und bildungspolitischem Engagement: Seine Arbeit in Schulen und bei der Lehrlingsausbildung stärkt die lokale Ausbildungsinfrastruktur, die Zusammenführung der Schultypen kann langfristig Ressourcen bündeln und Unterrichtsangebote sichern. Für Familien und Lehrlinge im Bezirk bedeutet das konkret bessere Ausbildungsperspektiven und stärker koordinierte Bildungswege.
- Stationen: Wolfsberg, Viktring, Klagenfurt, Mauthen/Hermagor
- Funktionen: Religionslehrer, Sportcampleiter, Unternehmer, Medienmitarbeiter, Leiter Lehrlingsakademie
- Zeiträume: Lehrtätigkeiten seit 1982; Leitung Lehrlingsakademie 2022–2025
„Geerdet bleiben, positiv denken, ehrliches Menschsein“
Dieses Credo begleitet Wölbitschs Wirken seit seiner Pensionierung im Herbst 2025 und beschreibt zugleich die Haltung, die er in Bildung und Kultur weiterhin einbringt. Für die Bevölkerung im Bezirk Hermagor bleibt relevant, dass erfahrene Pädagogen wie er auch nach offiziellen Dienstzeiten durch Beratung, Veranstaltungsarbeit und regionales Engagement zum Bildungs- und Kulturangebot beitragen.
| Jahr / Zeitraum | Station / Aktivität |
|---|---|
| 1982 | Beginn Lehrtätigkeit in Wolfsberg (HAK/HLW) |
| 1988 | Übertritt nach Mauthen; Unterricht in Hermagor |
| 1999 | Gründung Immobilien-Marketing-Unternehmen |
| 2022–2025 | Leitung Lehrlingsakademie Karnische Region |
Hinweis für Leserinnen und Leser: Konkrete Angebote oder zukünftige Projekte, an denen Wölbitsch beteiligt sein wird, wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt. Die aufgeführten Stationen und Rollen beruhen auf den öffentlich verfügbaren Angaben zur Person.