Landeshauptmann besucht Gailtal Klinik
Landeshauptmann Daniel Fellner hat am 6. August die Gailtal Klinik in Hermagor besucht, um sich über die rehabilitativen Angebote und die aktuelle Patientenversorgung zu informieren. Begleitet wurde er von Klubobmann und Landtagsabgeordnetem Luca Burgstaller sowie Gemeinderat Siegfried Ronacher. Empfang und Führung übernahmen Vertreterinnen und Vertreter der Klinikleitung und des medizinischen Personals.
Bei der Besichtigung führten der stellvertretende Medizinische Direktor und Erste Oberarzt Volker Tomantschger, Pflegedirektor Bernhard Rauter, der Kaufmännische Direktor Gebhard Schmied mit seiner Stellvertreterin Elfriede Druml, Betriebsrat Christian Allmaier sowie Qualitätsmanagerin Auguste Tautscher-Basnett die Delegation durch die Therapieräumlichkeiten.
Leistungsprofil und Bedeutung für die Region
Die Gailtal Klinik hat einen Schwerpunkt in der Neurorehabilitation und betreut jährlich bis zu 1.500 Reha-Patientinnen und -Patienten. Rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Im Mittelpunkt der Information standen die Rehabilitationsangebote mit besonderem Fokus auf Parkinson sowie Projekte zur weiteren Verbesserung der Patientenversorgung.
- Schwerpunkte: Neurorehabilitation, Parkinson-Therapie
- Therapieangebote: Neuropsychologie, Ergo- und Physiotherapie, Logopädie
- Personalstärke: rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Patientenvolumen: bis zu 1.500 Reha-Fälle jährlich
Für Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen sieht die Gailtal Klinik eine Begleitzeit von mindestens vier Wochen vor. Dies unterstreicht den rehabilitativen Anspruch der Einrichtung, die nicht nur akutmedizinische, sondern vor allem längerfristige Wiederherstellungs- und Begleitmaßnahmen anbietet.
Konkrete Auswirkungen für Hermagor
Der Besuch des Landeshauptmanns rückt zwei Aspekte in den Vordergrund, die für den Bezirk Hermagor unmittelbar relevant sind: Erstens die Sicherung medizinischer Versorgungsstrukturen vor Ort, insbesondere für Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen; zweitens die Rolle der Klinik als regionaler Arbeitgeber und Ausbildungsstätte. In einer ländlich geprägten Region wie Hermagor sind solche Einrichtungen sowohl für die Gesundheitsversorgung als auch für die lokale Wirtschaft von Bedeutung.
Dass die Landespolitik den Austausch mit der Klinikleitung sucht, kann als Zeichen gewertet werden, dass die Gailtal Klinik bei künftigen Entscheidungen zur Gesundheitsinfrastruktur auf der regionalen Agenda präsent bleibt. Konkrete Zusagen zu Investitionen oder Personalreserven wurden im Bericht nicht genannt.
Daten auf einen Blick
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter | ~350 |
| Reha-Patientinnen und -Patienten jährlich | bis 1.500 |
| Mindestaufenthalt (neurologische Erkrankungen) | 4 Wochen |
Die Besichtigung zeigte die bestehende Bandbreite der Therapien und die enge Verzahnung von medizinischen und pflegerischen Leistungen in der Klinik. Für Betroffene im Bezirk Hermagor bedeutet das: Ein spezialisiertes Reha-Angebot ist vor Ort verfügbar, und die Klinik bleibt ein wesentlicher Arbeitgeber in der Region.