Neuer Übergang verkürzt Fußwege und schafft offizielle Querung über die Bahn
Hermagor hat wieder eine direkte Verbindung ins Burgermoos: Nach Verhandlungen mit den ÖBB wurde ein neuer, ausschließlich für Fußgänger bestimmter Bahnübergang errichtet. Die Stadtgemeinde trug die Kosten in Höhe von rund 36.000 Euro.
Ursprünglich war die frühere Querungsmöglichkeit bei der Bürgerfeldstraße geschlossen worden, als die Gailtalbahn elektrifiziert und durch eine Brücke für den Straßenverkehr ersetzt wurde. Für Fußgänger bedeutete dies einen deutlich längeren Weg; der Umweg betrug mehr als 700 Meter, so die Gemeindeangaben. Durch die neue Anlage entfällt diese Verlängerung und die Verbindung wird wieder kürzer und sicherer.
Hintergrund und konkrete Auswirkungen
Die längere Wegstrecke hatte zur Folge, dass Teile der Bahntrasse trotz Verbots teilweise unerlaubt überquert wurden. Mit dem neuen, offiziellen Übergang reagiert die Stadtgemeinde auf dieses Sicherheitsproblem und schafft eine rechtlich abgesicherte Querungsmöglichkeit. Für Anrainerinnen und Anrainer sowie für Beschäftigte in der nahegelegenen Gewerbezone hat dies praktische Vorteile: Wege sind kürzer, Ziele schneller erreichbar.
- Kürzere Verbindung ins Burgermoos und zur Gewerbezone
- Offizielle Querungsmöglichkeit über die ÖBB-Strecke
- Investition: rund 36.000 Euro durch die Stadtgemeinde
„Es freut mich, dass damit die Betriebe in der Gewerbezone auch durch Fußgänger schneller erreicht werden können“, erklärt Bürgermeister Leopold Astner.
Die Stadt hebt hervor, dass neben dem verbesserten Alltagszugang auch das Burgermoos als Naherholungsgebiet von der neuen Querung profitiert. Für Menschen, die regelmäßig zu Fuß unterwegs sind – ob zum Arbeitsplatz, zum Einkauf oder zum Spaziergang – reduziert sich der Zeitaufwand und das Risiko, die Gleise unerlaubt zu überqueren.
Was das konkret für den Alltag bedeutet
Für Bewohnerinnen und Bewohner von Hermagor heißt das:
- Kürzere Fußwege zwischen Wohngebieten und der Gewerbezone;
- Verbesserte Erreichbarkeit von Freizeitflächen im Burgermoos;
- Weniger Versuchung, die Bahntrasse abseits offizieller Übergänge zu überqueren, wodurch die Verkehrssicherheit steigt.
Die Umsetzung des Übergangs folgte nach einer eisenbahnrechtlichen Verhandlung im Herbst des vergangenen Jahres. Die Finanzierung stammt vollständig aus dem Gemeindehaushalt.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Investitionssumme | rund 36.000 Euro |
| Vorheriger Umweg für Fußgänger | mehr als 700 Meter |
| Zweck des neuen Übergangs | Nur für Fußgänger, offizielle Querungsmöglichkeit |
Stadt und Gemeindeverwaltung sehen in dem Projekt eine langfristige Verbesserung für die fußläufige Mobilität innerhalb Hermagors. Ob weitere Anpassungen entlang der Strecke geplant sind oder ob zusätzliche Maßnahmen zur Wegesicherung folgen, wurde von der Gemeinde nicht detailliert ausgeführt. Für Pendlerinnen und Pendler, Mitarbeitende der Gewerbebetriebe und Erholungssuchende bedeutet der neue Übergang jedoch eine direkte Verbesserung des Alltags.