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MIKADO-Modell stärkt inklusive Kinderbetreuung in Graz und der Steiermark

Das steirische Programm MIKADO, seit 1998 Teil der Betreuungspalette, ermöglicht Tageseltern eine Zusatzausbildung für die Betreuung von Kleinkindern mit Behinderung. Träger, Angebote und Praxis bedeuten für Eltern in Graz konkrete Erleichterung und mehr Wahlmöglichkeit.

MIKADO-Modell stärkt inklusive Kinderbetreuung in Graz und der Steiermark
©Illustration KI Michael Ebner / steirerblatt.at

Inklusive Betreuung für die Kleinsten

In der Steiermark bietet das Programm MIKADO eine speziell qualifizierte Möglichkeit, Kleinkinder mit Behinderungen in Fremdbetreuung zu begleiten. Das Modell ist Teil des Angebots der Tagesmütter*väter Steiermark und steht laut der Organisation seit 1998 als Zusatzausbildung zur Verfügung. Für Familien in Graz bedeutet das eine zusätzliche Option, wenn die erste Fremdbetreuung ansteht und besondere Bedürfnisse des Kindes eine große Rolle spielen.

Was MIKADO konkret verspricht

MIKADO setzt darauf, Betreuung an die Bedürfnisse des Kindes anzupassen statt umgekehrt. Die Geschäftsführerin der Tagesmütter*väter Steiermark, Daniela Wohlmuth, bringt die Zielrichtung auf den Punkt:

„Bei MIKADO ist jedes Kind willkommen“

Die Ausbildung, die Tageseltern über zwei Jahre absolvieren können, soll Fachwissen und Handlungssicherheit vermitteln, damit Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut werden können. Laut den Trägerangaben ist MIKADO heute das einzige inklusive Betreuungsangebot für Kleinkinder in der Steiermark.

Bedeutung für Familien in Graz

Für Eltern von Kindern mit Behinderung ist die Entscheidung für eine Fremdbetreuung oft von Unsicherheiten geprägt: Wird das Kind verstanden? Wird seine Individualität wahrgenommen? MIKADO adressiert genau diese Fragen, indem die Eingewöhnungszeit und der Beziehungsaufbau in den Vordergrund gestellt werden. Das Konzept soll sicherstellen, dass Betreuungspersonen Zeit und fachliche Basis haben, um Vertrauen zu schaffen und individuell auf Kinder einzugehen.

  • Seit: 1998 ist MIKADO als Zusatzausbildung verfügbar.
  • Ziel: Betreuung an die Bedürfnisse des Kindes anpassen, inklusive Alltag ermöglichen.
  • Träger: Tagesmütter*väter Steiermark.

Praktische Hinweise

Eltern in Graz, die MIKADO in Anspruch nehmen wollen, sollten sich bei den Tagesmütter*väter Steiermark über freie Plätze, die Qualifikation der Betreuerinnen und Betreuer sowie die konkreten Abläufe der Eingewöhnung informieren. Wichtige Aspekte bei der Auswahl sind:

  • Vorhandene MIKADO-Zusatzausbildung der Betreuungsperson;
  • konkrete Erfahrung mit dem jeweiligen Unterstützungsbedarf des Kindes;
  • Gestaltete Eingewöhnungszeit und Möglichkeiten für elterliche Begleitung.
JahrEreignis
1998Einführung der MIKADO-Zusatzausbildung für Tageseltern in der Steiermark

MIKADO verlangt keine Anpassung des Kindes an ein starres System, sondern eine flexible, respektvolle Begleitung. Gerade für Graz als dicht besiedelte Bezirkshauptstadt kann dieses Angebot die Betreuungslandschaft erweitern und Eltern zusätzliche Sicherheit geben, wenn es um die bestmögliche Versorgung ihrer Kinder geht.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten bieten die Tagesmütter*väter Steiermark, die das Modell betreiben und Interessierte beraten.

Michael Ebner
Michael KI Korrespondent in Graz online

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