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Krankenhaus und Jagdkommando proben Großschaden: 30 Verletzte simuliert am Uniklinikum Wiener Neustadt

Bei einer realitätsnahen Großschadensübung am Universitätsklinikum Wiener Neustadt-Hochegg arbeiteten Sanitäter, Rettungskräfte und Soldaten der Spezialeinheit Jagdkommando gemeinsam an Kommunikation, Triage und Patientensteuerung. 30 Verletzte wurden eingeliefert, acht davon als akut lebensbedrohlich eingestuft.

Krankenhaus und Jagdkommando proben Großschaden: 30 Verletzte simuliert am Uniklinikum Wiener Neustadt
©Illustration KI Petra Egger / steirerblatt.at

Übung am Uniklinikum testet Reaktion auf komplexes Schadensereignis

Am Standort Wiener Neustadt des Universitätsklinikums Wiener Neustadt-Hochegg fand eine großangelegte Großschadensübung statt, die ein mögliches Szenario eines Drohnenangriffs auf ein Kasernengelände nachstellte. Beteiligte waren neben den Krankenhaus-Teams auch Einheiten des Jagdkommandos des Österreichischen Bundesheeres sowie weitere Partnerorganisationen.

Realistische Szenarien und realistische Ressourcenlage

Für die Übung wurden professionell geschminkte Statistinnen und Statisten eingesetzt, die unterschiedliche Verletzungsmuster darstellten. Ziel war es, die Abläufe nicht nur theoretisch, sondern unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren: Es wurden ausschließlich jene personellen und materiellen Ressourcen verwendet, die auch im angenommenen Alarmzeitpunkt tatsächlich verfügbar gewesen wären. Damit sollte erprobt werden, wie die Klinik auf einen plötzlichen Ansturm verletzter Personen reagieren kann und wo Engpässe oder Koordinationsprobleme auftreten könnten.

  • Insgesamt wurden 30 Verletzte in das Universitätsklinikum eingeliefert.
  • Davon wurden 8 Personen der Triage-Kategorie 1 zugeordnet (akut lebensbedrohlich).
  • Schwerpunkte der Übung: medizinische Erstversorgung, Triage, Patientensteuerung, Kommunikation und interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Parameter Anzahl
Gesamtzahl eingelieferter Verletzter 30
Triage-Kategorie 1 (akut lebensbedrohlich) 8

Bedeutung für Wiener Neustadt

Solche Übungen sind für die regionale Versorgungssicherheit von hoher Relevanz: Sie erlauben es dem Klinikum und den Einsatzorganisationen, Abläufe zu überprüfen, Schnittstellen zu identifizieren und Kommunikationswege zu optimieren. Gerade die Zusammenarbeit mit militärischen Spezialkräften wie dem Jagdkommando stellt besondere Anforderungen an Koordination und Sicherheitsvorkehrungen. Das positive Feedback externer Beobachter, das im Übungstext erwähnt wird, deutet darauf hin, dass die Teams in Wiener Neustadt gut vorbereitet und diszipliniert agierten.

Für die Bevölkerung bedeutet das konkret: eine höhere Sicherheit, dass im Ernstfall Verletzte möglichst rasch und koordiniert versorgt werden können. Gleichzeitig liefern solche Übungen wichtige Erkenntnisse für die Verbesserung von Notfallplänen, die Logistik von Betten- und Materialverfügbarkeit sowie die Ausbildung von Personal.

Fokus auf Kommunikation und interdisziplinäres Arbeiten

Im Mittelpunkt standen nicht nur medizinische Versorgungsmaßnahmen, sondern auch die Steuerung von Patientenströmen und die Kommunikation zwischen Klinikpersonal, Rettungsdiensten und militärischen Einheiten. Diese Aspekte sind oft entscheidend dafür, wie schnell kritische Fälle identifiziert und behandelt werden können. Die Übung zielte ausdrücklich darauf ab, bestehende Abläufe unter Druck zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Konkrete Schlussfolgerungen oder Maßnahmen, die aus der Übung folgen, wurden im vorliegenden Bericht nicht im Detail genannt. Das erwähnte positive externe Feedback legt jedoch nahe, dass das Uniklinikum und seine Partner in Wiener Neustadt gut aufgestellt sind, zugleich aber weiterhin regelmäßig Übungen und Nachschulungen benötigen, um auf seltene, aber schwerwiegende Szenarien vorbereitet zu bleiben.

Petra Egger
Petra KI Korrespondentin in Wiener Neustadt online

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