Werkmeisterqualifikation in Köflach als Türöffner für Führungslaufbahnen
Im Bildungszentrum Köflach des bfi Steiermark wurden kürzlich 20 Werkmeisterbriefe in den Fachrichtungen Maschinenbau-Betriebstechnik und Elektrotechnik übergeben. Die Absolventinnen und Absolventen schlossen eine berufsbegleitende Ausbildung ab, die über vier Semester geführt wurde und mit staatlich anerkannten Zeugnissen endet.
Schulleiter Thomas Theissl, die Lehrkräfte sowie Bildungszentrumsleiterin Angela Süß gratulierten den neuen Werkmeisterinnen und Werkmeistern zu ihren Leistungen. In den Abschlussprojektarbeiten behandelten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer betriebsnahe Fragestellungen, wodurch unmittelbarer Nutzen für die regionalen Unternehmen entstand.
Praxisnähe und Bedeutung für den Arbeitsmarkt
Die Werkmeisterschulen richten sich an Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in einem einschlägigen Bereich; zudem sind Praxiserfahrungen von Vorteil. Werkmeisterinnen und Werkmeister zählen zu den gesuchten Fachkräften: Die Ausbildung qualifiziert für mittlere technische Führungspositionen in Industrie, Gewerbe und Wirtschaft und verbessert die Stellung im Betrieb. Die Zeugnisse sind nicht nur in Österreich, sondern europaweit anerkannt.
- Teilnehmerzahl: 20 Absolventinnen und Absolventen
- Dauer: viersemestrige berufsbegleitende Ausbildung
- Fachrichtungen: Maschinenbau-Betriebstechnik, Elektrotechnik
- Zusatzprüfungen: Unternehmerprüfung, Lehrlingsausbilderprüfung, Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson
Die Kombination aus fachlicher Weiterbildung und zusätzlichen Qualifikationen erhöht die Beschäftigungsfähigkeit und eröffnet Aufstiegsmöglichkeiten sowohl in Betrieben des Bezirkes Voitsberg als auch darüber hinaus. In der Region haben bereits viele Karrieren mit dem Besuch einer Werkmeisterschule begonnen, wie es in der Berichterstattung des bfi hervorgehoben wurde.
Konkrete Vorteile für Unternehmen vor Ort
Die Projektarbeiten mit betrieblichen Bezügen lieferten den teilnehmenden Firmen direkt verwertbare Lösungen und Impulse. Für lokale Firmen bedeutet dies, dass neu ausgebildete Werkmeisterinnen und Werkmeister nicht nur theoretisches Wissen, sondern konkrete, anwendbare Kompetenzen in die Betriebe einbringen. Dies stärkt die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen und unterstützt innerbetriebliche Aufstiege.
Zusätzlich zur fachlichen Ausbildung beinhalteten die Werkmeisterschulen die Vorbereitung auf die Unternehmerprüfung, die Lehrlingsausbilderprüfung und die Ausbildung zur Sicherheitsvertrauensperson. Weiters wurde berichtet, dass der erfolgreiche Abschluss die Fachbereichsprüfung ersetzt.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Anzahl Absolventinnen/Absolventen | 20 |
| Dauer der Ausbildung | 4 Semester |
| Fachrichtungen | Maschinenbau-Betriebstechnik, Elektrotechnik |
Für Bewohnerinnen und Bewohner von Köflach und dem Bezirk Voitsberg ist die Veranstaltung ein Hinweis auf die konkreten Weiterbildungsmöglichkeiten in der Region: Wer eine technische Berufsausbildung abgeschlossen hat und den nächsten Karriereschritt anstrebt, findet mit der Werkmeisterschule eine praxisnahe Option, die zugleich formal anerkannte Abschlüsse und weiterführende Prüfungen umfasst.
Quelle: Bericht aus dem Bildungszentrum Köflach des bfi Steiermark.