Hirschmugl auf dem Podest trotz Problemen
Der Kapfensteiner KTM-Pilot Mario Hirschmugl hat beim Lauf zur ungarischen Enduro-Meisterschaft in Nagytarcsa mit zwei dritten Plätzen erneut ein starkes Ergebnis eingefahren. Das Rennen verlief nicht ohne Widrigkeiten: Anreiseprobleme, ein Sturz und technische Einschränkungen prägten das Wochenende, doch Hirschmugl brachte am Ende wichtige Punkte mit nach Hause.
„dass es ein sehr staubiges Rennen werden wird“
Die Anreise gestaltete sich schwierig: Fahrer und Team standen auf der Autobahn stundenlang im Stau und kamen erst kurz vor Veranstaltungsbeginn an. Deshalb reichte die Zeit nur für eine schnelle Besichtigung der Sonderprüfungen. Die knappe Vorbereitung und die eingeschränkten Sichtverhältnisse durch den Staub sollten im Rennen eine Rolle spielen.
Am ersten Renntag ereignete sich bereits beim ersten Test ein Sturz, durch den Hirschmugl die Vorderbremse verlor und den gesamten Test ohne diese fahren musste. Trotz dieses Handicaps steigerte sich der Kapfensteiner im Laufe des Tages und beendete den Samstag auf dem dritten Platz.
Am Sonntag kostete ein Fehler im ersten Test erneut Sekunden, doch beim folgenden Crosstest zeigte Hirschmugl eine starke Leistung: In der letzten Runde fuhr er die schnellste Zeit des gesamten Wochenendes und sicherte sich damit abermals Rang drei.
Auswirkungen auf die Gesamtwertung
Durch die beiden dritten Plätze sammelte Hirschmugl wichtige Punkte und liegt in der aktuellen Gesamtwertung mit 124 Punkten hinter dem Führenden Daniel Tadics (150 Punkte) auf dem zweiten Rang; der Drittplatzierte in der Gesamtwertung ist Christoph Heinz mit 120 Punkten.
| Rang (Nagytarcsa) | Name |
|---|---|
| 1 | Daniel Tadics |
| 2 | Christoph Heinz |
| 3 | Mario Hirschmugl |
Für den lokalen Motorsport in der Südoststeiermark hat dieses Ergebnis mehrere Bedeutungen: Es zeigt die Wettbewerbsfähigkeit eines Fahrers aus dem Bezirk auf internationaler Ebene und erhöht die Sichtbarkeit der Region in der Szene. Zugleich sind die gesammelten Punkte für Hirschmugl in Richtung Saisonziel wertvoll, da die Gesamtwertung eng ist.
- Wichtig: Hirschmugl sammelte durch zwei dritte Plätze in Nagytarcsa entscheidende Punkte.
- Problemfaktor: Anreiseverzögerung und Bremsendefekt am ersten Tag beeinflussten die Performance.
- Perspektive: Mit 124 Punkten ist Hirschmugl aktuell Zweiter der Meisterschaft, die Spannung in den kommenden Läufen bleibt hoch.
Für Fans und Interessierte aus dem Bezirk bleibt zu beobachten, wie sich Hirschmugl in den nächsten Rennen schlägt und ob er den Rückstand auf den Spitzenreiter verkürzen kann. Das Ergebnis in Ungarn ist jedenfalls ein klares Zeichen, dass Lokalsportler aus Kapfenstein auf internationalem Parkett mithalten können.