Sanierung der L 229 zwischen Gnas und Straden läuft bis Anfang November
Die Krusdorferstraße (L 229) zwischen Gnas und Straden wird derzeit umfassend saniert. Die Arbeiten sollen bis Anfang November abgeschlossen sein. Die Landesregierung stellt für das Vorhaben rund 450.000 Euro bereit, wie aus Informationen aus dem Büro von Verkehrslandesrätin Claudia Holzer hervorgeht.
Bei dem Bauprojekt sind auch junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Straßenerhaltungsdienstes (Sted) der Südoststeiermark im Einsatz. Insgesamt sammeln neun Lehrlinge praktische Erfahrungen auf der Baustelle in Lichtenberg (Gemeinde Gnas): je drei Lehrlinge aus den Straßenmeistereien Feldbach, Mureck und St. Stefan im Rosental. Sie werden blockweise eingesetzt und lernen grundlegende Aufgaben des Straßenbaus und der Instandhaltung.
Baumaßnahmen im Überblick
Projektleiter Christoph Graßmugg nennt zwei wesentliche Bauabschnitte, die Teil der Gesamtmaßnahme sind:
- Rutschungssanierung zwischen Straßenkilometer 6,283 und 6,675 mit Stützrippen und neuem Fahrbahnaufbau.
- Fahrbahnsanierung und Verbreiterung auf sechs Meter zwischen Straßenkilometer 1,5 und 2,325, inklusive Anpassung der Entwässerung.
Im Baustellenbereich wird mit halbseitigen Sperren und wechselseitigen Anhaltungen gerechnet. Die Verkehrsführung soll so organisiert werden, dass die Arbeiten zügig vorankommen und gleichzeitig die Sicherheit von Baupersonal und Verkehrsteilnehmern gewährleistet ist.
Lokale Akteure und Ausbildungseffekt
Am Projekt beteiligt sind unter anderem Straßenmeister Herbert Pucher (St. Stefan) und Partieführer Johann Gingl. Der Einbezug der Lehrlinge wird ausdrücklich als Teil der Nachwuchsförderung im Straßenerhaltungsdienst beschrieben: Die jungen Fachkräfte erhalten vor Ort konkrete Ausbildung in Bauabläufen, Verkehrsabsicherung und technischen Maßnahmen zur Böschungssicherung.
| Position | Angabe |
|---|---|
| Gesamtkosten | 450.000 Euro |
| Anzahl Lehrlinge | 9 (je 3 aus Feldbach, Mureck, St. Stefan) |
| Rutschungssanierung | km 6,283–6,675 |
| Fahrbahnsanierung / Verbreiterung | km 1,5–2,325 (auf 6 m) |
Für Anrainer und Pendler im Raum Gnas bedeutet das Projekt kurzfristig Einschränkungen durch die Bauarbeiten, langfristig aber eine sichere und breitere Fahrbahn sowie angepasste Entwässerung an kritischen Stellen. Die Rutschungssanierung zielt darauf ab, wiederkehrende Hangbewegungen zu stabilisieren und damit Folgereparaturen zu reduzieren.
Die Kombination aus fachlicher Ausbildung junger Beschäftigter und einer technisch relevanten Straßenbaumaßnahme zeigt, dass bei diesem Projekt sowohl kurzfristige Infrastrukturverbesserungen als auch die mittelfristige Stärkung der regionalen Fachkräfteplanung im Vordergrund stehen.
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Beschilderung vor Ort zu beachten und auf mögliche Wartezeiten in den Bereichen der halbseitigen Sperren Rücksicht zu nehmen.