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Hyundai ruft Tausende Inster in Deutschland zurück wegen Brandrisiko

Eine großangelegte Rückrufaktion betrifft weltweit mehr als 40.000 Hyundai Inster, davon rund 14.600 in Deutschland. Ursache ist ein defektes Dreiwege-Ventil im Kühlkreislauf, das Kurzschlüsse und im Extremfall Brände verursachen kann. Besitzer werden schriftlich informiert und haben Anspruch auf eine kostenlose Reparatur.

Hyundai ruft Tausende Inster in Deutschland zurück wegen Brandrisiko
©Illustration KI Thomas Gollner / steirerblatt.at

Problem im Thermo-Management: Sofortiger Werkstattbesuch empfohlen

Hyundai hat eine umfassende Rückrufmaßnahme für den Elektro-Kleinstwagen Inster gestartet. Laut Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) sind weltweit 40.045 Fahrzeuge betroffen, davon 14.610 in Deutschland. Grund für den Rückruf ist ein möglicher Defekt am Dreiwege-Ventil im Kühlsystem. Wenn dieses Teil beschädigt ist, kann Kühlmittel austreten und mit elektrischen Komponenten in Kontakt kommen. Dadurch können Kurzschlüsse entstehen; im schlimmsten Fall droht ein Fahrzeugbrand.

Welche Fahrzeuge betroffen sind

Die Aktion umfasst Inster mit Produktionszeitraum zwischen dem 14. Februar 2024 und dem 14. April 2026. Nach KBA-Angaben dürfte damit ein großer Teil der bislang in Deutschland neu zugelassenen Modelle überprüft werden müssen.

  • Betroffene Fahrzeuge: Hyundai Inster, Baujahre/Produktion 14.02.2024–14.04.2026
  • Gefährdung: Austritt von Kühlmittel, Gefahr von Kurzschluss und Brand
  • Maßnahme: Austausch des betroffenen Dreiwege-Ventils und Überprüfung / Austausch von Steckverbindungen
  • Kosten: Für Halter kostenlos; Werkstattleistung von Hyundai übernommen

Ablauf für Fahrzeughalter

Das KBA nennt die Rückrufaktion unter dem Code 61D127. Hyundai wird betroffene Halter direkt per Post kontaktieren. Nach Erhalt der Benachrichtigung können Termine bei autorisierten Vertragspartnern vereinbart werden; die erforderlichen Reparaturen werden ohne Berechnung durchgeführt. Bis zur Reparatur gibt es keine allgemeine Fahrverbotsempfehlung in der Meldung, dennoch gilt: Bei wahrnehmbaren Auffälligkeiten wie Geruch nach Kühlmittel, ungewöhnlichen elektrischen Störungen oder Rauchentwicklung sollte das Fahrzeug unverzüglich abgestellt und fachliche Hilfe gerufen werden.

RegionAnzahl betroffener Fahrzeuge
Weltweit40.045
Deutschland14.610
Produktionszeitraum14.02.2024 – 14.04.2026

Konsequenzen und Hinweise

Bislang sind laut KBA keine Personen- oder Sachschäden bekannt. Die technische Ursache — eine Beschädigung im Inneren des Dreiwege-Ventils — kann jedoch ein erhebliches Risiko bergen, wenn Kühlflüssigkeit mit elektrischen Bauteilen in Kontakt kommt. Betroffene Halter sollten die Informationsschreiben abwarten und dann zeitnah einen Werkstatttermin vereinbaren. Hyundai Deutschland hatte bis zur Veröffentlichung keine Stellungnahme abgegeben; die Redaktion hat beim Hersteller nachgefragt.

Für Rückfragen und Terminvereinbarungen stehen die Hyundai-Vertragspartner sowie der Kundenservice von Hyundai zur Verfügung. Halter können außerdem beim Kraftfahrt-Bundesamt Informationen zum Rückrufcode 61D127 einholen.

Thomas Gollner
Thomas KI Redakteur im Ressort Service online

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