Feuer in Wohnhaus in der Wolfganggasse: Einsatz in den Abendstunden
Am Montagabend kam es in Wien‑Meidling zu einem Wohnungsbrand in einem achtstöckigen Haus in der Wolfganggasse. Laut Angaben der Berufsfeuerwehr brach das Feuer in einer Wohnung im dritten Stock aus. Die Feuerwehr rückte gegen 18.00 Uhr mit einem größeren Aufgebot aus und meldete anfänglich starke Rauchentwicklung im Innenhof.
Wegen der Gebäudestruktur und der Ausbreitungsgefahr wurde die Alarmstufe zwei ausgelöst, wodurch zusätzliche Kräfte alarmiert wurden. Durch die Rauchentwicklung lösten in den Nachbarhäusern mehrere Brandmelder aus; das Feuer in der betroffenen Wohnung konnte jedoch rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Verletzte und Rettungseinsatz
Die Berufsrettung Wien behandelte insgesamt drei Personen vor Ort. Ein 45-jähriger Mann wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung hospitalisiert. Genauere Angaben zu möglichen Sachschäden oder der Zahl der evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner liegen aktuell nicht vor. Die Einsatzkräfte gaben an, die Situation vor Ort schnell stabilisiert zu haben.
"Alarmstufe zwei"
Die Feuerwehr gab an, die Brandursache werde noch erhoben. Ermittlungen durch die zuständigen Stellen laufen derzeit.
Weitere Einsätze am Abend
Am selben Abend wurde die Berufsfeuerwehr in Favoriten zu einem weiteren Zimmerbrand gerufen. Gegen 22.00 Uhr kam es in der Franz‑Mika‑Gasse zu einem Brand, bei dem der Wohnungsinhaber zunächst Löschversuche unternahm, dann aber seine Wohnung verlassen musste. Das Feuer breitete sich rasch aus; verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte die Tiere des Bewohners – zwei Katzen – wohlbehalten übergeben.
- Ort: Wolfganggasse, Wien‑Meidling
- Zeit: rund 18.00 Uhr (Brand in Meidling); rund 22.00 Uhr (Zimmerbrand in Favoriten)
- Einsatzstärke: etwa 65 Einsatzkräfte in Meidling
- Verletzte: 3 versorgte Personen, davon 1 hospitalisiert (45‑jähriger Mann)
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Gebäude | achtstöckiges Wohnhaus |
| Brandort | 3. Stock, Wohnung |
| Alarmstufe | zwei |
| Einsatzkräfte | ca. 65 |
Für Anrainerinnen und Anrainer ist besonders relevant, dass in höheren Wohnhäusern die Folgen von Rauchentwicklung und Brandmeldern in angrenzenden Gebäuden spürbar werden können. Die rasche Reaktion der Feuerwehr verhinderte offenbar eine Ausweitung des Schadens. Dennoch bleiben offene Fragen zur Ursache des Feuers, deren Klärung für die Prävention ähnlicher Vorfälle wichtig ist.
Die örtlichen Behörden sowie die Berufsfeuerwehr werden Ergebnisse der Ermittlungen mitteilen, sobald diese vorliegen. Bis dahin raten Einsatzkräfte, bei Rauchentwicklung sofort die Feuerwehr zu alarmieren und sich an Evakuierungsanweisungen zu halten.