Feuer in Hochhaus in Meidling rasch unter Kontrolle gebracht
Am Montagnachmittag brach in einer Wohnung im 3. Obergeschoss eines achtstöckigen Wohnhauses in der Wolfganggasse in Meidling ein Zimmerbrand aus. Die Berufsfeuerwehr rückte mit hoher Einsatzbereitschaft an und löschte das Feuer binnen kurzer Zeit; ein Übergreifen auf Nachbarwohnungen konnte verhindert werden.
Einsatzverlauf und Betroffene
Aufgrund der anfänglich starken Rauchentwicklung zur Hofseite lösten auch mehrere Brandmeldeanlagen in benachbarten Häusern aus. Die Feuerwehr erhöhte die Alarmstufe auf Alarmstufe 2. Zwei Bewohnerinnen bzw. Bewohner wurden von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt; eine Person wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht. Weitere Evakuierungen waren laut Einsatzkräften nicht notwendig, da eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden konnte.
Unklare Brandursache – Landeskriminalamt ermittelt
Die Ursache des Brandes ist derzeit noch nicht geklärt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Bis zum Abschluss der Untersuchungen ließen sich weder Brandherd noch Auslöser sicher benennen. Hinweise auf Fremdverschulden oder einen technischen Defekt wurden bislang nicht öffentlich bestätigt.
- Ort: Wolfganggasse, Meidling (Wien)
- Gebäude: achtstöckiges Wohnhaus
- Stockwerk des Brandes: 3. Obergeschoss
- Alarmstufe: 2
- Verletzte: 2 (eine Person ins Krankenhaus)
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| Montagnachmittag | Zimmerbrand im 3. OG, starke Rauchentwicklung zur Hofseite |
| kurze Zeit später | Einsatzkräfte löschen Brand, verhindern Übergreifen auf Nachbarwohnungen |
| aktuell | Landeskriminalamt leitet Ermittlungen zur Brandursache |
Für Anrainerinnen und Anrainer ist der Vorfall eine Erinnerung an die Bedeutung funktionierender Rauchmelder und klarer Fluchtwege in Wohnhäusern. Bei Bränden in Hochhäusern ist rasches Handeln entscheidend, um Rauchexposition und eine mögliche Ausweitung des Feuers zu verhindern.
Praktische Hinweise für Bewohnerinnen und Bewohner
Die Feuerwehrempfehlungen lauten allgemein:
- Rauchmelder installieren und regelmäßig prüfen.
- Fluchtwege freihalten und Treffpunkte außerhalb des Hauses vereinbaren.
- Bei starker Rauchentwicklung Türen schließen und tiefer am Boden bleiben, um Rauch zu meiden.
- Brandstellen der Polizei bzw. dem Landeskriminalamt melden, wenn Beobachtungen aufgetreten sind.
Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Sobald das Landeskriminalamt neue Erkenntnisse veröffentlicht, werden die Behörden über mögliche weitere Maßnahmen informieren.
Simon Reiter, Korrespondent in Wien