Vergangenheit kommt ins Pflegezentrum
Ein Stück regionaler und österreichischer Alltagsgeschichte ist im Pflege- und Betreuungszentrum Waidhofen lebendig geworden. Das Erste Österreichische Sparkassen-Museum aus Groß-Siegharts brachte eine Auswahl historischer Schaustücke sowie eine Fotopräsentation in die Einrichtung. Für die Bewohnerinnen und Bewohner wurde daraus eine Begegnung mit Gegenständen und Bildern, die an frühere Lebensabschnitte erinnerten.
Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die Entwicklung des Sparens, sondern auch die persönliche Erinnerung. Die Präsentation bot den Bewohnerinnen und Bewohnern Anlass, sich gedanklich in vergangene Zeiten zurückzuversetzen und eigene Erlebnisse auszutauschen. Nach Angaben des Pflege- und Betreuungszentrums entwickelte sich die Veranstaltung damit zu einer Reise durch die Wirtschafts- und Alltagsgeschichte Österreichs.
Bekannte Symbole und historische Schaustücke
Zu sehen waren Exponate aus der Geschichte der Sparkassen sowie Fotografien. Ergänzt wurde die Ausstellung durch den vielen noch bekannten „Sparefroh“, der über Jahrzehnte hinweg mit dem Thema Sparen verbunden war. Gerade solche vertrauten Objekte können Erinnerungen an die eigene Kindheit, an den Umgang mit Geld oder an frühere Gewohnheiten im Alltag auslösen.
„Sparefroh“
Für die musikalische oder unterhaltende Gestaltung der Veranstaltung werden in der vorliegenden Information keine Angaben gemacht. Festgehalten ist jedoch, dass der persönliche Austausch einen wesentlichen Teil des Nachmittags bildete. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten die historischen Stücke gemeinsam betrachten und ihre Erinnerungen miteinander teilen.
Museum aus Groß-Siegharts zu Besuch
Vertreten war das Museum durch seinen Gründer Reinhold Weikertschläger, Marie Moldaschl und Harald Steindl. Vom Pflege- und Betreuungszentrum nahmen unter anderem Anita Talamas-Engel, Managerin für Ehrenamt und Alltagsbegleitung, sowie die Bewohnerinnen Gottfrieda Rohrbeck und Anneliese Schwingenschlögl an der Präsentation teil.
Die Veranstaltung zeigt, wie historische Sammlungen auch außerhalb ihrer ursprünglichen Standorte zugänglich gemacht werden können. Das Museum in Groß-Siegharts brachte seine Exponate nach Waidhofen und ermöglichte damit insbesondere jenen Menschen einen Museumsbesuch, für die der Weg in eine Ausstellung nicht ohne Weiteres möglich ist. Im Zentrum standen dabei die Begegnung und das Erinnern, nicht eine formelle Führung mit wissenschaftlichem Anspruch.
Die wichtigsten Elemente der Präsentation
- Historische Exponate aus dem Ersten Österreichischen Sparkassen-Museum
- Eine Fotopräsentation zur Vergangenheit
- Der bekannte „Sparefroh“ als Erinnerungsstück
- Persönlicher Austausch der Bewohnerinnen und Bewohner über frühere Zeiten
| Ort | Pflege- und Betreuungszentrum Waidhofen |
|---|---|
| Gestaltung | Erstes Österreichisches Sparkassen-Museum Groß-Siegharts |
| Inhalte | Exponate, Fotografien und „Sparefroh“ |
Die Präsentation wurde am 29. Oktober 2026 bekanntgemacht. Sie verbindet die Geschichte einer regionalen Institution mit den persönlichen Lebensgeschichten der Menschen im Pflegezentrum und macht Vergangenheit dort zugänglich, wo sie unmittelbar auf Interesse und eigene Erinnerungen trifft.