Zwischen Hollenbach und Pyhra haben Einsatzkräfte am Montagnachmittag einen sich ausbreitenden Waldbrand rechtzeitig unter Kontrolle gebracht. Ausschlaggebend für das schnelle Eingreifen war die Beobachtung eines aufmerksamen Bürgers, der Brandgeruch und Rauchentwicklung bemerkte und sofort einen Feuerwehrkameraden alarmierte.
Erste Maßnahmen und Nachforderung von Kräften
Die erste Erkundung führte zum Fund eines glosenden Baumstumpfes sowie einer Brandfläche von rund 20 m². Aufgrund der Lage des Brandes — etwa 100 Meter im Waldinneren — war eine Zufahrt mit dem Tanklöschfahrzeug nicht bis zum betroffenen Fleck möglich. Der Maschinist steuerte das schwerere Fahrzeug so weit wie möglich rückwärts in eine verfügbare Waldzufahrt, anschließend wurde die Schnellangriffseinrichtung verlegt, um Löschwasser ohne Verzögerung bis zum Brandherd zu fördern.
Löschtechnik und Kontrollen
Vor Ort setzten die Einsatzkräfte gezielt Wasser ein und lockerten den Boden mit Schanzwerkzeug, damit Flüssigkeit in den Untergrund eindringen konnte. Betroffene Bäume wurden abgesägt, Wurzelstöcke mit Motorkettensäge zerkleinert, und alle Tätigkeiten wurden fortlaufend mit einer Wärmebildkamera überprüft, um verbleibende Glutnester aufzuspüren und sicher ablöschen zu können. Nach intensiver Nachkontrolle gab der Einsatzleiter schließlich „
Brand aus“.
Dauer, Kräfte und Bedeutung für Anrainer
Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden. Danach konnten die Feuerwehrleute wieder ins Gerätehaus einrücken. Die rasche Entdeckung durch die Zivilbevölkerung und das koordinierte Vorgehen der Wehren verhinderten, dass sich der Brand bei den derzeit trockenen Witterungsbedingungen weiter ausbreitete.
- Ursache: noch nicht angegeben; Brandherd war ein glosender Baumstumpf
- Betroffene Fläche: ca. 20 m²
- Maßnahmen: Löschwasserförderung mit Schnellangriff, Einsatz von Wärmebildkamera, Bodenaufschüttung und Holzbearbeitung
Praktische Hinweise
Für die Bevölkerung im Bezirk Waidhofen an der Thaya bleibt die Meldung ein Hinweis auf die Bedeutung vorsorglicher Wachsamkeit: Gerüche, Rauchentwicklung oder verdächtige Lichtzeichen sind umgehend zu melden. Gerade in abgelegenen Waldgebieten kann nur schnelles Erkennen und Melden größere Brände verhindern. Für Waldbesitzer und Erholungssuchende gilt weiterhin, auf offene Flammen zu verzichten und Feuerquellen sicher zu entsorgen.
| Datum | 10. August 2026 |
|---|---|
| Fundort | Wald zwischen Hollenbach und Pyhra |
| Betroffene Fläche | ca. 20 m² |
| Einsatzdauer | etwa 2 Stunden |
Die schnelle Reaktion eines Bürgers sowie das koordinierte Vorgehen der örtlichen Feuerwehren haben in diesem Fall Schlimmeres verhindert. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden in den Berichten nicht weiter ausgeführt.