Trainingsfleiß und Kaderumbau als Basis für höhere Ziele
Der FC Hertha Wels geht mit klaren Zielen in die neue Saison: ein einstelliger Tabellenplatz am Ende der Spielzeit soll erreicht werden. Das teilte der Klub im Vorfeld des Saisonstarts mit. Bis zum Saisonauftakt wird intensiv gearbeitet: Die Mannschaft trainiert nach Angaben des Vereins mindestens sechs Mal pro Woche, um konditionell und taktisch vorbereitet zu sein.
Sportliche Lage und Personalbewegungen
Nach dem schwierigen Herbst in der ersten Saisonhälfte stabilisierte sich die Mannschaft im Frühjahr und erreichte den Verbleib in der Liga. Für den kommenden Durchgang verzeichnet der Verein einen deutlichen Kaderumbau: 14 Zugänge stehen 10 Abgänge gegenüber. Unter den Abgängen befinden sich mit Albin Gashi und Karim Conte zwei Spieler, die laut Vereinsangaben als wichtige Garanten für den Klassenerhalt galten.
„Von der Qualität sind wir jetzt noch nicht dort, wo wir waren. Aber mit den Neuen ist die Qualität besser. Davon bin ich überzeugt“,
so Trainer Christian Heinle zur sportlichen Einordnung des Kaders. Diese Aussage unterstreicht, dass der Verein trotz personeller Verluste auf einen Qualitätsschub durch die Neuzugänge setzt.
Termine und Stadionfragen
Das erste Pflichtspiel der Saison bestreitet Hertha Wels in der 1. ÖFB-Cuprunde auswärts in Hohenems. Eine Woche später beginnt die Meisterschaft mit einem Heimspiel gegen Austria Salzburg im eww Stadion am Sonntag, 2. August, 10.30 Uhr. Der Stadionname ist vorerst für drei Jahre mit dem lokalen Energieversorger vereinbart worden.
Sponsorsuche und Infrastruktur
In finanzieller Hinsicht gibt der Verein an, dass derzeit kein neuer Hauptsponsor gefunden wurde. Vorstandsvorsitzender Peter Huliak erklärte, einige Partner hätten ihr Engagement erhöht: „Andere haben aufgestockt“, so Huliak. Die frühere VIP-Holzhütte existiert nicht mehr; stattdessen hat sich laut Verein der neue VIP-Raum in der Sportsbar bereits bewährt. Zusätzliche Verkaufsstände für Zuschauer sind geplant, um die Infrastruktur bei Heimspielen zu verbessern.
Was das für die Fans in Wels bedeutet
Für Anhängerinnen und Anhänger heißt das konkret: intensivere Trainingseinheiten und ein überarbeiteter Kader sollen attraktiveren Fußball bringen. Der frühe Spielbeginn gegen Salzburg im eww Stadion dürfte vor allem Familien und Berufstätige ansprechen, die Spiele vormittags besuchen wollen. Zugleich bleibt die finanzielle Lage des Klubs spannend – die noch offene Frage eines neuen Hauptsponsors kann mittel- bis langfristig Einfluss auf Spielbetrieb und Transferpolitik haben.
- Erstes Pflichtspiel: ÖFB-Cup, auswärts in Hohenems
- Meisterschaftsstart: Heimspiel gegen Austria Salzburg, 2. August, 10.30 Uhr
- Kaderbewegung: 14 Zugänge, 10 Abgänge
- Stadionname: eww Stadion (Namensrechte für drei Jahre)
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Zugänge | 14 |
| Abgänge | 10 |
| Training | mindestens 6x/Woche |
Insgesamt steht für Hertha Wels eine Saison an, in der sportliche Stabilität und eine bessere Tabellenplatzierung oberste Priorität haben. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie schnell sich die Neuzugänge integrieren und ob die ambitionierten Ziele realistisch sind.