Brand beim Verbrennen von Grasflächen – Einsatzkräfte verhinderten Schlimmeres
Am Dienstagmorgen, gegen 7.30 Uhr, wurde die Polizei zu einem Heckenbrand in Trieben gerufen. Ein 64-jähriger Anrainer hatte versucht, eine Wiesenfläche abzubrennen; dabei kam das Feuer einer angrenzenden Hecke zu nahe und breitete sich rasch aus. Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Trieben‑Stadt und Trieben‑Werk rückten mit rund 20 Einsatzkräften aus und begannen sofort mit den Löscharbeiten.
Nach etwa einer Dreiviertelstunde konnte „Brand aus“ gemeldet werden. Den Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus zu verhindern.
Verletzter und medizinische Versorgung
Der 64-Jährige erlitt bei Löschversuchen leichte Verbrennungen am linken Unterarm sowie im Gesicht. Das Rote Kreuz versorgte ihn vor Ort medizinisch, anschließend wurde er ins LKH Rottenmann eingeliefert.
Konsequenzen und Hinweise für Anrainer
- Das kontrollierte Abbrennen von Wiesen oder Unkraut kann sich bei Wind und trockener Vegetation rasch zu einem unkontrollierbaren Brand ausweiten.
- Beim Entfachen offener Feuer sind Abstand zu Hecken, Gebäuden und anderen Brennstoffen sowie geeignete Löschmittel (z. B. Wasservorrat) zwingend.
- Im Brandfall sofort den Notruf wählen und sich nicht selbst in Gefahr bringen.
Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirkes Liezen ist der Zwischenfall ein deutlicher Hinweis auf die Risiken solcher Maßnahmen, besonders in den Sommermonaten. Auch wenn in diesem Fall ein größeres Schadensereignis verhindert werden konnte, zeigen der Verlauf und die entstandenen Verletzungen, wie schnell eine Situation außer Kontrolle geraten kann.
Zeitleiste des Einsatzes
| Uhrzeit | Ereignis |
|---|---|
| ca. 7.30 | Alarmierung Polizei wegen Heckenbrand |
| kurz darauf | Eintreffen der Feuerwehren Trieben‑Stadt und Trieben‑Werk (≈ 20 Einsatzkräfte) |
| nach ca. 45 Minuten | „Brand aus“; Verhinderung des Übergreifens auf Wohnhaus |
| nach Erstversorgung | Transport des Verletzten ins LKH Rottenmann |
Die lokalen Feuerwehren leisten wiederholt schnelle und professionelle Hilfe. Bürgerinnen und Bürger sollten Vorsicht walten lassen und im Zweifel auf andere, sichere Methoden der Wiesenpflege zurückgreifen oder sich vorab bei den zuständigen Stellen informieren.