Gefährlicher Fund bei Renovierungsarbeiten in Buchkirchen
Bei Umbauarbeiten in einem Gartenhaus seiner Großmutter entdeckte ein 36-jähriger Mann am Dienstagnachmittag, dem 4. August, im Gemeindegebiet von Buchkirchen (Bezirk Wels-Land) zwei versteckte Handgranaten. Laut Polizeibericht zog der Mann beim Herausnehmen von Holzdielen die gefährlichen Gegenstände zum Vorschein.
Rasche Sicherung durch Spezialkräfte
Ein zuerst hinzugezogener Sprengstoff-Experte begutachtete den Fund vor Ort und alarmierte anschließend den Entschärfungsdienst des Innenministeriums. Die Spezialkräfte übernahmen die Sicherung und den Abtransport der Granaten. Angaben zur genauen Art oder zum Zustand der Waffen wurden in der Mitteilung nicht gemacht; ebenso blieb die Herkunft der Sprengmittel unklar.
- Datum des Fundes: 4. August, Nachmittag
- Fundort: Gartenhaus auf dem Grundstück der Großmutter (Buchkirchen)
- Beteiligte: 36-jähriger Finder, Sprengstoff-Experte, Entschärfungsdienst
- Aktueller Stand: Granaten gesichert und abtransportiert
Folgen und Hinweise für Anwohner
Solche Funde schaffen Unsicherheit in der betroffenen Gemeinde: Bewohner sollten Ruhe bewahren und den Anordnungen der Einsatzkräfte Folge leisten. Allgemeine Verhaltensregeln bei Funden von Munition oder unbekannten Sprengmitteln sind:
- Nicht berühren oder bewegen
- Gefahrenbereich meiden und Abstand halten
- Polizei unter der Notrufnummer 133 informieren
- Auf Anweisungen von Polizei und Entschärfungskräften warten
Die Polizei führt nun die weiteren Ermittlungen zur Herkunft der Granaten. Konkrete Hinweise zur Spurensicherung, möglichen Besitzverhältnissen oder einem strafrechtlichen Hintergrund wurden in der Kurzmeldung nicht genannt.
| Aspekt | Bekannte Information |
|---|---|
| Gefundene Gegenstände | 2 Handgranaten |
| Wer fand sie | 36-jähriger Mann (bei Umbauarbeiten) |
| Eingreifende Kräfte | Sprengstoff-Experte, Entschärfungsdienst des Innenministeriums |
| Herkunft | Unbekannt |
Für die betroffenen Anrainer bleibt die Frage nach dem Ursprung der Waffen zentral. Solche Funde sind in Österreich nicht völlig ungewöhnlich, besonders auf älteren Grundstücken oder in ehemaligen militärischen Bereichen. Die Behörden werden prüfen, ob es Hinweise auf illegale Lagerung, Altlasten oder andere Zusammenhänge gibt.
Die Bevölkerung im Bezirk Wels-Land wird gebeten, bei Auffälligkeiten oder Hinweisen zu möglichen Funden unverzüglich die Polizei zu informieren, um Gefährdungen frühzeitig auszuschließen.