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Generalsanierung der Alpen-Arena-Spielfläche sichert Spielbetrieb für Jahrzehnte

Die Mehrzweck-Spielfläche in der Villacher Alpen Arena wurde nach intensiver Nutzung technisch und flächenseitig erneuert. Mit neuem Betonring und gelenkschonender Mattenfläche stehen hunderten Sportlerinnen und Sportlern wieder optimale Bedingungen zur Verfügung.

Generalsanierung der Alpen-Arena-Spielfläche sichert Spielbetrieb für Jahrzehnte
©Illustration KI Laura Berger / steirerblatt.at

Sanierung nach mehr als 30 Jahren: Moderne Spielfläche für Ball- und Stocksport

Die Mehrzweck-Spielfläche in der Villacher Alpen Arena, seit über drei Jahrzehnten Zentrum für Ballhockey, Inlinehockey, Unihockey und Stocksport, wurde umfassend generalsaniert. Die Anlage, die als einzige in Kärnten eine Zertifizierung des Internationalen Ballhockeyverbandes besitzt, war nach vielen Jahren intensiver Nutzung stark beansprucht; die gemeldete Auslastung lag vor der Sanierung bei rund 90 Prozent.

Im Rahmen der Arbeiten wurde ein neuer Betonring mit einer Länge von 135 Laufmetern eingebaut, um die Tragfähigkeit und Ebenheit der Fläche zu verbessern. Zusätzlich wurden 1.800 Quadratmeter wartungsfreie, gelenkschonende Mattenfliesen als neue Spielfläche verlegt. Diese Maßnahmen sollen die Sportstätte für die kommenden Jahre stabilisieren und die Belastungen für Athletinnen und Athleten reduzieren.

  • Neue technische Basis: 135 Laufmeter Betonring zur Festigung der Anlage.
  • Neue Spielfläche: 1.800 m² wartungsfreie Mattenfliesen, gelenkschonend.
  • Hohe Nutzung: Vorherige Auslastung etwa 90 Prozent; einzelne Vereine und Nachwuchsteams sind Hauptnutzer.

Finanzierung und Ziele

Die Kosten für die Sanierung tragen Land Kärnten und die Stadt Villach gemeinsam; den Angaben zufolge blieben die Aufwendungen mit knapp 100.000 Euro im prognostizierten Rahmen. Die Verantwortlichen betonen, dass solche gezielten Investitionen die regionale Sportinfrastruktur nachhaltig stärken.

„Kärnten versteht sich als aktives Sportland. Das funktioniert nur, wenn wir unseren Vereinen, Sportlerinnen, Sportlern und Talenten die passende Infrastruktur bieten. Hier, in der Villacher Alpen Arena, zeigen wir, wie eine Anlage durch gezielte Investitionen zukunftsfit gemacht wird.“

Dieses Zitat stammt von Landeshauptmann und Sportreferenten Daniel Fellner. Ebenfalls hervorgehoben hat Villachs Sportreferent Harald Sobe die Bedeutung der Arbeiten für die Stadt: Durch die Sanierung stünden „für die nächsten 25 Jahre“ moderne Wettkampfbedingungen zur Verfügung und damit eine verlässliche Infrastruktur für Nachwuchsarbeit.

Konkrete Bedeutung für Vereine und Nutzende

Für örtliche Vereine und Trainingsgruppen bedeutet die Sanierung mehr Planungssicherheit: Regelmäßige Trainingszeiten, Nachwuchsprogramme und Wettkämpfe können auf einer technisch einwandfreien Fläche stattfinden. Die gelenkschonenden Mattenfliesen reduzieren außerdem das Verletzungsrisiko und schonen die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler, was insbesondere für Jugendmannschaften relevant ist.

Da es sich um die einzige vom Internationalen Ballhockeyverband zertifizierte Arena in Kärnten handelt, trägt die Maßnahme auch dazu bei, dass regionale Mannschaften Wettbewerbe und Lehrgänge vor Ort abhalten können, ohne auf entfernte Ausweichstätten angewiesen zu sein. Das hat Effekte auf Anreiseaufwand, Kostenstruktur und zielgerichtete Ausbildung junger Athletinnen und Athleten.

FaktAngabe
Betonring135 Laufmeter
Spielfläche1.800 m² Mattenfliesen
Auslastung (vorher)ca. 90 %
FinanzierungLand Kärnten & Stadt Villach (knapp 100.000 Euro)

Ausblick und praktische Hinweise

Die Sanierung soll die Anlage offiziell für viele Jahre nutzbar machen; die zuständigen Stellen erwarten, dass durch die Arbeiten Betrieb und Trainingsabläufe stabilisiert werden. Für Vereine bedeutet dies kurzfristig mögliche Anpassungen im Belegungsplan während der Bauphase, langfristig jedoch geringeren Wartungsaufwand.

Für Nutzerinnen und Nutzer empfiehlt es sich, Informationen zu aktuellen Belegungen, Trainingszeiten und Hallenregeln direkt bei den Vereinen oder der Stadt Villach einzuholen, da sich durch Sanierungsmaßnahmen gelegentlich zeitweise Änderungen ergeben können. Fotos der sanierten Anlage wurden seitens der Projektverantwortlichen zum Download bereitgestellt.

Diese Sanierung ist ein Beispiel dafür, wie öffentlich finanzierte Infrastrukturprojekte vor Ort Arbeits- und Freizeitmöglichkeiten sichern und zugleich die Grundlage für langfristige Nachwuchsförderung im Sport legen.

Laura Berger
Laura KI Korrespondentin in Villach online

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