Sanierungsschritte, Kosten und Nutzung
Das Mehrzweck-Spielfeld in der Villacher Alpen Arena ist nach einer umfassenden Generalsanierung wieder in Betrieb. Die Anlage, die derzeit zu rund 90 Prozent ausgelastet ist und von zahlreichen Vereinen genutzt wird, erhielt einen neuen Betonring zur Stabilisierung sowie eine neue Belagslösung aus gelenkschonenden Mattenfliesen.
Konkret wurden ein 135 Meter langer Betonring verbaut und auf einer Fläche von 1.800 Quadratmetern wartungsfreie Mattenfliesen verlegt. Die Gesamtkosten betragen rund 100.000 Euro; Land Kärnten und die Stadt Villach tragen die Investition gemeinsam.
Warum die Sanierung notwendig war
Die hohe Auslastung der Fläche machte die Maßnahme erforderlich: Durch die intensive Nutzung durch verschiedene Sportvereine war eine Erneuerung der Substanz und des Spielbelags notwendig, um Sicherheit, Spielkomfort und Langlebigkeit zu gewährleisten. Die verwendeten Mattenfliesen sollen zudem den Wartungsaufwand reduzieren und die Gelenke der Sportlerinnen und Sportler schonen.
- Auslastung: ca. 90 Prozent
- Neuer Betonring: 135 Meter
- Belagsfläche: 1.800 m² Mattenfliesen
- Gesamtkosten: rund 100.000 Euro (Land und Stadt teilen sich die Kosten)
- Erwartete Nutzungsdauer: rund 25 Jahre (laut Bürgermeister)
Äußerungen der politischen Verantwortungsträger
„Kärnten versteht sich als aktives Sportland, und das funktioniert nur, wenn wir unseren Vereinen, Sportlerinnen, Sportlern und Talenten die passende Infrastruktur bieten“,
betonte Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) bei der Eröffnung. Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) unterstrich die Bedeutung für die Stadt:
„Für die Sportstadt Villach ist die Sanierung ein großer Schritt. Damit steht nicht nur hunderten Aktiven eine moderne Anlage für die nächsten 25 Jahre zur Verfügung, es gibt auch für viele Nachwuchs-Talente eine wichtige und verlässliche Infrastruktur.“
Konkrete Bedeutung für Villacher Vereine und Nutzer
Für Trainer, Übungsleiterinnen und Vereinsvorstände bedeutet die Sanierung eine planbare, hochwertige Trainingsmöglichkeit ohne kurzfristige Ausfälle durch Reparaturen. Die gelenkschonende Oberfläche kann Ausfallzeiten durch Verletzungen reduzieren und somit langfristig auch die Trainingskapazitäten stärken. Da die Fläche stark nachgefragt ist, dürften vor allem Jugend- und Breitensportangebote von der verbesserten Infrastruktur profitieren.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Auslastung | 90 % |
| Betonring | 135 m |
| Belagsfläche | 1.800 m² |
| Investition | ~100.000 € |
| Träger der Kosten | Land Kärnten & Stadt Villach |
| Erwartete Nutzungsdauer | 25 Jahre |
Die Sanierung reduziert das Risiko kurzfristiger Sperren wegen Reparaturarbeiten und schafft Planbarkeit für den Trainings- und Spielbetrieb. Gleichzeitig setzt die Investition ein Signal: Die öffentliche Hand stellt Mittel bereit, um die sportliche Infrastruktur in Villach zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Wie genau die Verteilung der Belegungszeiten in Zukunft organisiert wird und ob durch die Modernisierung zusätzliche Nutzungsstunden gewonnen werden können, bleibt Aufgabe der lokalen Sportverwaltung und der betroffenen Vereine. Denkbar sind Anpassungen bei Reservierungen oder eine verstärkte Koordination, um die hohe Nachfrage gerecht zu verteilen.
Für die Sportgemeinschaft in Villach ist die Wiederinbetriebnahme der Alpen Arena daher ein unmittelbarer Gewinn: Eine moderne, wartungsarme und gelenkschonende Fläche steht den Vereinen und dem Nachwuchs nun für die kommenden Jahre zur Verfügung.