Großes Erhaltungsprogramm für Villachs Straßen
Die Stadt Villach hat im Sommer eine umfassende Straßeninstandhaltungsoffensive gestartet. Die Verwaltung spricht von einer der größten Maßnahmen der vergangenen Jahre; die dafür veranschlagte Investitionssumme liegt bei mehr als 3 Millionen Euro. Ziel ist es, bestehende Beläge zu erhalten oder, wo nötig, komplett zu erneuern.
Villach betreut laut Stadt rund 400 Kilometer Straßen, von denen etliche durch umfangreiche Infrastrukturarbeiten der vorangegangenen Jahre sichtbar litten: Rohr- und Leitungsarbeiten für Fernwärme, Kanalisation und Glasfaser haben an verschiedenen Stellen Spuren im Asphalt hinterlassen. Die laufenden Instandsetzungen sollen verhindern, dass sich die Schäden ausbreiten und spätere, teurere Komplettsanierungen erforderlich werden.
Neue Technik soll Zeit und Geld sparen
Bei der aktuellen Offensive kommt auch neue Technik zum Einsatz: eine Asphaltrecyclingmaschine sowie das sogenannte Dünnschichtdeckenverfahren. Die Stadt betont, dass diese Verfahren ressourcenschonend arbeiten und zudem kürzere Sperrzeiten ermöglichen, was Verkehrsbeeinträchtigungen reduziert und Steueraufwand minimiert.
„Im Rahmen der umfangreichen Erneuerungen kommt auch unsere Asphaltrecyclingmaschine zum Einsatz, die ressourcenschonend arbeitet. Ich danke den Expert:innen des Wirtschaftshofes für ihre Arbeit, die Villach zu einer Vorreiterin für nachhaltige Straßenerhaltung macht“, sagte Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.
Die Kombination aus Recycling und Dünnschichttechnik zielt darauf ab, vorhandenes Material bestmöglich zu nutzen und Arbeitszeiten auf den betroffenen Straßen zu verkürzen. Für Anrainer:innen und Verkehrsteilnehmer:innen bedeutet das kürzere Sperren und geringere Umleitungszeiten im Vergleich zu konventionellen Komplettsanierungen.
Beteiligte Straßenzüge und praktische Folgen
Als unmittelbar betroffen nennt die Stadt unter anderem folgende Abschnitte:
- Badstubenweg
- Farbmühlenweg
- Warmbader Straße
- Ossiacher Straße
- Purtschellerstraße
- Tobias Bürg-Straße
Für Anrainer und Pendler bedeutet das: Kurzfristig ist mit lokalen Fahrbahnverengungen oder kurzen Sperrungen zu rechnen. Langfristig sollen die Maßnahmen zu stabileren Belägen und weniger fahrbahnbedingten Schäden an Fahrzeugen führen.
| Aspekt | Erklärung |
|---|---|
| Investitionsumfang | Mehr als 3 Millionen Euro |
| Straßennetz | Rund 400 km in städtischer Verantwortung |
| Neue Verfahren | Asphaltrecyclingmaschine, Dünnschichtdeckenverfahren |
Die Stadt verspricht, die Maßnahmen so zu planen, dass Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst kurz bleiben. Wer regelmäßige Fahrten auf den genannten Straßenzügen hat, sollte Informationskanäle der Stadt verfolgen, um aktuelle Sperrzeiten und Umleitungen zu kennen.
Insgesamt stellt das Programm einen deutlichen Schwerpunkt der lokalen Infrastrukturpolitik dar: Durch die Kombination aus gezielten Erhaltungsarbeiten und modernen, ressourcenschonenden Verfahren sollen Kosten gesenkt und die Lebensdauer der Straßenbeläge verlängert werden.