Sanierungsoffensive im Stadtgebiet
Die Stadt Villach hat im Sommer eine umfassende Aktion zur Instandsetzung des Straßenbestands gestartet. Insgesamt werden in diesem Jahr laut Angaben der Stadt etwa 3 Millionen Euro in die Sanierung von Fahrbahnen und angrenzenden Flächen investiert. Hintergrund sind unter anderem zahlreiche Leitungsarbeiten in den vergangenen Jahren, die auf vielen Straßen sichtbare Spuren hinterlassen haben.
Neues Verfahren soll Dauer von Sperren verkürzen
Bei mehreren betroffenen Straßen setzt die Stadt erstmals verstärkt auf das sogenannte Dünnschichtdeckenverfahren. Dabei wird die vorhandene Fahrbahn nicht vollständig erneuert, sondern mit einer neuen dünnen Asphaltdeckschicht überzogen. Nach Angaben der Verwaltung soll dieses Verfahren Material sparen, schneller ausgeführt werden und damit längere Straßensperren vermeiden, was die Verkehrsbeeinträchtigungen für Anrainer und Verkehrsteilnehmer reduzieren soll.
Betroffene Straßen und Verkehrsregelungen
In den nächsten Wochen sind mehrere Abschnitte im Stadtgebiet Ziel der Arbeiten. Genannt werden unter anderem:
- Badstubenweg
- Farbmühlenweg
- Warmbader Straße
- Ossiacher Straße
- Purtschellerstraße
- Tobias-Bürg-Straße
- Haußergasse (Abschnitt zwischen Peraustraße und Pestalozzistraße)
- Möltschacher Weg (Abschnitt zwischen Bachlerteichweg und Anna-Neumann-Weg, rund 300 Meter)
- Pogöriacher Straße (ab 24. August; rund 200 Meter vom Goritschacher Weg bis zur Tiroler Straße)
Während der Arbeiten an der Haußergasse wird der Verkehr stadtauswärts als Einbahn geführt; die stadteinwärtige Route erfolgt über Pestalozzistraße, 10.-Oktober-Straße und Peraustraße. Am Möltschacher Weg begründet die Stadt die Maßnahme mit notwendigen Folgen früherer Eingriffe des Wasserwerks.
| Abschnitt | Bemerkung |
|---|---|
| F.-X.-Wirth-Straße | Bereits Ende Juli neu asphaltiert, inkl. Parkflächen und Schachtabdeckungen |
| Möltschacher Weg | ca. 300 Meter, Folge von Eingriffen des Wasserwerks |
| Pogöriacher Straße | ab 24. August, ca. 200 Meter Abschnitt |
Was Anrainer und Verkehrsteilnehmer wissen sollten
Für Bewohnerinnen und Bewohner in den betroffenen Straßen bedeutet die Sanierung temporäre Einschränkungen: geänderte Fahrtrouten, temporäre Einbahnregelungen und punktuelle Umleitungen sind zu erwarten. Die Stadt weist darauf hin, dass die Arbeiten abschnittsweise durchgeführt werden, um die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten. Autofahrerinnen und -fahrer sollten sich vor geplanten Fahrten über mögliche Verkehrsführungen informieren und ggf. zusätzliche Fahrzeit einplanen.
Die Sanierungsarbeiten sind Teil einer größeren Instandhaltungsstrategie der Stadt, die darauf abzielt, Folgeschäden aus früheren Leitungsarbeiten zu beheben und den Straßenzustand nachhaltig zu verbessern. Für Pendler und Gewerbetreibende bedeutet das mittelfristig stabilere Fahrbahnen und weniger Reparaturbedarf.