Ausbüxende Tiere sorgen für nächtlichen Polizeieinsatz auf Westeinfahrt
In der Nacht auf Samstag wurden auf der Westeinfahrt in Hietzing zwei ausgebüxte Esel von der Polizei eingefangen. Laut Polizeibericht hatten Fahrzeuglenker die Einsatzkräfte verständigt, nachdem sich die Tiere auf die Fahrbahn verirrt hatten. Es kam zu einer kurzfristigen Sperre der rechten Fahrspur.
Beamte der Stadtpolizeikommanden Meidling und Fünfhaus reagierten gegen etwa 1.30 Uhr und sicherten die Stelle. Um die Tiere ruhigzustellen, nutzten die Einsatzkräfte improvisierte Hilfsmittel: Hosengürtel wurden als Nothalfter verwendet, mit denen die Esel gehalten wurden, bis die Besitzerin eintraf.
Die beiden Tiere waren aus einem Gehege im Lainzer Tiergarten entlaufen. Die Besitzerin konnte die Esel nach kurzer Suche in einem Anhänger wieder mitnehmen. Nach Polizeiangaben wurden weder Menschen noch Tiere verletzt.
Was der Einsatz für Verkehrsteilnehmer bedeutet
Für Autofahrer bedeutete die Aktion eine kurzzeitige Einschränkung: Die rechte Spur war gesperrt, was insbesondere nachts auf der Westeinfahrt zu Verzögerungen führen kann. Solche Vorfälle erinnern daran, dass Tiere aus Auslaufgebieten die Fahrbahn unvermittelt betreten können und erhöhte Aufmerksamkeit geboten ist.
- Sicherheitsaspekt: Kurzfristige Sperren dienen dem Schutz von Mensch und Tier.
- Kommunikation: Melden von unerwarteten Hindernissen erhöht die Reaktionsfähigkeit der Einsatzkräfte.
- Prävention: Halterinnen und Halter von Tieren in stadtnäheren Bereichen sind in die Pflicht genommen, Gehege und Zäune regelmäßig zu überprüfen.
Der Vorfall zeigt außerdem, wie Einsatzkräfte mit einfachen Mitteln pragmatisch handeln, um eine Gefährdungslage zu entschärfen. Das improvisierte Verwenden von Hosengürteln als Nothalfter verdeutlicht den pragmatischen Alltag der Polizei in solchen Situationen.
| Uhrzeit | Maßnahme | Beteiligte |
|---|---|---|
| ca. 1.30 Uhr | Sperre der rechten Fahrspur, Einfangen der Esel | Stadtpolizeikommanden Meidling und Fünfhaus |
| später | Abholung der Tiere mit Anhänger | Besitzerin (Lainzer Tiergarten) |
Für Anrainer und Pendler ist der Vorfall eine Erinnerung an die möglichen Folgen von entwichenen Tieren in stadtnahen Gebieten. Behörden und Tierhalter sollten gemeinsam an Präventionsmaßnahmen arbeiten, um Wiederholungen zu vermeiden. Die Polizei betonte, dass bei diesem Einsatz niemand zu Schaden gekommen sei.