Ungewöhnlicher Einsatz an der Westeinfahrt des Lainzer Tiergartens
In der Nacht auf Samstag sorgten zwei entwischte Esel für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz in Hietzing. Die Tiere hatten offenbar ihr Gehege im Lainzer Tiergarten verlassen und liefen über die Hofjagdstraße, weshalb mehrere Autofahrer die Polizei alarmierten.
Maßnahmen der Einsatzkräfte
Beamte der Stadtpolizeikommanden Meidling und Fünfhaus trafen rasch am Einsatzort ein. Um Gefährdungen für die Tiere und den Verkehr zu vermeiden, wurde die rechte Fahrspur abgesperrt. Zur Sicherung der Esel improvisierten die Polizisten: Sie nutzten ihre Hosengürtel als provisorische Halfter und hielten die Tiere bis zum Eintreffen der Besitzerin ruhig.
- Anzahl der Tiere: zwei Esel
- Ort: Hofjagdstraße, Westeinfahrt Lainzer Tiergarten
- Eingreifen: Absperren der Fahrspur, provisorische Halfter mit Hosengürteln
Rückführung und Vermeidung von Schäden
Wenig später wurden die beiden Esel unverletzt in einen Pferdeanhänger verladen und in ihr Gehege zurückgebracht. Laut Einsatzberichten kam es zu keinen Personenschäden; ebenso blieben die Tiere unverletzt. Die rasche Reaktion der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie der Polizeibeamten verhinderte mögliche Unfälle.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Anzahl Esel | 2 |
| Einsatzkräfte | Stadtpolizeikommandos Meidling und Fünfhaus |
| Ort | Hofjagdstraße, Westeinfahrt Lainzer Tiergarten (Hietzing) |
Bedeutung für Anrainer und Verkehr
Der Vorfall zeigt, wie schnell auch in Randzeiten plötzlich Sicherheitsrisiken auf Straßen entstehen können, wenn Tiere auf Fahrbahnen gelangen. Für Anrainerinnen und Pendlerinnen in Hietzing und entlang der Zufahrten zum Lainzer Tiergarten bedeutet das: Bei nächtlichen oder frühmorgendlichen Fahrten erhöhte Aufmerksamkeit; unerwartete Verkehrsbehinderungen können auftreten. Gleichzeitig macht der Einsatz deutlich, dass die Polizei im Bedarfsfall pragmatische Lösungen wählt, um Gefahren kurzfristig zu bannen.
Weiteres Vorgehen
Die Besitzerin der Tiere wurde von den Beamten kontaktiert und konnte die Esel übernehmen. Angaben zu möglichen Ursachen des Ausbruchs (z. B. Zaundefekt oder Öffnung des Geheges) lagen zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht vor. Ob Sicherheitsvorkehrungen im Gehege nachgebessert werden, ist Gegenstand weiterer Abklärungen zwischen Tierhalterin und zuständigen Stellen.