Baubeginn für neues Nebengebäude
In Dornbirn sind die Bauarbeiten für ein zusätzliches Nebengebäude an der Volksschule Leopold angelaufen. Die Stadt Dornbirn plant, die Baumaßnahme noch im Herbst abzuschließen. Mit dem Erweiterungsbau sollen vor allem zusätzliche Räume für die ganztägige Betreuung und die Mittagsverpflegung geschaffen werden.
Nachhaltigkeit und kurze Bauzeit als Ziel
Geplant ist ein Gebäude in moderner Holzbauweise, dessen Bauelemente vorgefertigt werden. Dadurch erwarten die Verantwortlichen eine verkürzte Bauzeit und geringere Beeinträchtigungen des laufenden Schulbetriebs. Holz wird in der Mitteilung der Stadt als ressourcenschonend hervorgehoben: Es speichert CO₂ und trägt zu einem angenehmen Raumklima bei.
Technische Ausstattung und Flexibilität
Für einen energieeffizienten Betrieb sind unter anderem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung vorgesehen. Die Stadt betont, dass das neue Gebäude so dimensioniert wird, dass es bei veränderten Bedürfnissen rückgebaut und an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden kann — ein Konzept, das auf langfristige Nutzungsflexibilität setzt.
Regionale Wirtschaft wird eingebunden
Die Zimmermannsarbeiten übernimmt ein Dornbirner Unternehmen, womit die Gemeinde die regionale Wertschöpfung stärkt. Für Anrainerinnen und Anrainer bedeutet das voraussichtlich weniger langen Lieferverkehr und eine höhere Transparenz bei den Arbeiten vor Ort.
Was Eltern und Schulbetrieb jetzt wissen müssen
- Fertigstellung: geplant bis Herbst.
- Zweck: zusätzliche Räume für Betreuung und Mittagsverpflegung sowie flexibel nutzbare Flächen für schulische und außerschulische Angebote.
- Bauweise: vorgefertigte Holzbauelemente zur Minimierung von Störungen des laufenden Betriebs.
Ausblick und Bedeutung für den Bezirk
Die Erweiterung an der Volksschule Leopold ist ein lokales Infrastrukturprojekt mit unmittelbarer Auswirkung auf den Schulalltag in Dornbirn. Kurzfristig dürfte der erhöhte Platzbedarf bei Betreuung und Mittagsverpflegung Eltern entlasten und die Organisation des Ganztags erleichtern. Mittelfristig setzt die Stadt mit der modularen Holzbauweise auf Anpassungsfähigkeit bei sich ändernden Raumbedarfen. Für die Region ist die Einbindung eines Dornbirner Handwerksbetriebs zusätzlich wirtschaftlich relevant.
| Aspekt | Geplantes |
|---|---|
| Fertigstellung | Herbst |
| Bauweise | Holzbau, vorgefertigte Elemente |
| Energie | Photovoltaik, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung |