Am späten Abend des 24. Juli alarmierten Nachbarn in Leopoldsdorf die örtliche Freiwillige Feuerwehr, nachdem sie einen Igel in einem Kanalrohr bemerkt hatten. Die Einsatzkräfte der FF Leopoldsdorf bestätigten, dass sich das Tier in einer öffentlichen Zulaufleitung festgesetzt hatte. Trotz erschwerter Lokalisierung konnte der Igel am Einsatzort gesichert und unverletzt befreit werden.
Einsatzverlauf und Technik
Nach ersten Erkundungen gestaltete sich die Rettung laut Feuerwehr als schwierig, weil die genaue Position des Tieres zunächst nicht ermittelt werden konnte. Die Einsatzkräfte setzten einen Inspektionsspiegel und mehrere Handlampen ein, um sämtliche Zuläufe und Rohrverläufe zu kontrollieren. Als der Igel lokalisiert war, leiteten die Feuerwehrleute ihn mit einem behutsamen Wasserstrahl in Richtung einer erreichbaren Stelle der öffentlichen Kanalisation. Dort konnte schließlich ein Feuerwehrmann das Tier herausnehmen.
- Datum: späten Abend, 24. Juli
- Einsatzort: Leopoldsdorf
- Einsatzkräfte: Freiwillige Feuerwehr Leopoldsdorf
- Hilfsmittel: Inspektionsspiegel, Handlampen, gezielter Wasserstrahl
- Ergebnis: Igel befreit, unverletzt
Bedeutung für Anwohner und Tierwohl
Solche Einsätze zeigen die Bandbreite der Tätigkeiten freiwilliger Feuerwehren: Neben Bränden und technischen Hilfeleistungen gehören auch Tierrettungen zum Alltag. Für Anwohner ist es wichtig zu wissen, dass sie in vergleichbaren Fällen rasch Hilfe anfordern können und dass schonende Methoden zur Rettung von Wildtieren vorhanden sind. Ein behutsamer Wasserstrahl und Sichtkontrolle verhinderten bei diesem Einsatz zusätzliche Belastungen für das Tier.
| Schritt | Maßnahme |
|---|---|
| 1 | Alarmierung durch Anrainer |
| 2 | Erkundung mit Inspektionsspiegeln |
| 3 | Sanfte Wasserleitung des Tieres |
| 4 | Befreiung aus Kanalöffnung |
Für Menschen, die Wildtiere finden, geben Feuerwehr und Tierschutzorganisationen üblicherweise folgende Hinweise: Tiere nicht mit bloßen Händen in engen Schächten herausziehen, Ruhe bewahren und möglichst genaue Ortsangaben machen, damit Einsatzkräfte gezielt vorgehen können. In diesem Fall führte das koordinierte Vorgehen der FF Leopoldsdorf zu einem glimpflichen Ende für den Igel und verhinderte weitere Einsätze oder Verletzungen.
Die Freiwilligen Feuerwehren sind in vielen Gemeinden erste Anlaufstelle bei ungewohnten Notlagen – auch wenn es sich um kleine Helden mit Stacheln handelt.