Am frühen Dienstagmorgen brach in der Marktstraße in Dornbirn ein Feuer im Dachstuhl eines mehrstöckigen Gebäudes aus. Gegen kurz nach 5 Uhr ging der Notruf ein; bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Durch das schnelle Eingreifen eines Großaufgebots konnte Schlimmeres verhindert werden.
Großer Kräfteaufwand in dicht bebautem Zentrum
Insgesamt waren nach vorliegenden Angaben rund 150 Feuerwehrleute mit 12 Fahrzeugen im Einsatz. Das Rote Kreuz unterstützte mit 7 Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften, zusätzlich standen zwei Notärzte bereit. Wegen der engen Bebauung konzentrierten sich die Maßnahmen darauf, die benachbarten Häuser durch Riegelstellungen vor einem Übergreifen des Feuers zu schützen.
- Brandort: Marktstraße, Dornbirn
- Betroffen: Dachstuhl vollständig zerstört, Dachgeschosswohnung erheblich beschädigt
- Beeinträchtigungen: Modegeschäft im Erdgeschoss möglicherweise durch Feuer oder Löschwasser betroffen
Personensicherheit und Schaden
Feuerwehrleute durchsuchten das Gebäude parallel zur Brandbekämpfung. Nach ersten Erkenntnissen befand sich niemand mehr in dem Haus, sodass keine Personen gerettet werden mussten. Zur Höhe des Sachschadens lagen am Morgen noch keine abschließenden Angaben vor. Auch ist derzeit unklar, ob das Geschäft im Erdgeschoss durch das Feuer oder durch das Löschwasser beschädigt wurde.
Die schnelle und koordinierte Reaktion der Einsatzkräfte verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude in der dicht bebauten Innenstadt. Für Anrainer und Geschäftsbetreibende bedeutet das: Kurzfristige Absperrungen, Rauchbelästigung und mögliche Einschränkungen durch Nachlöscharbeiten sowie Schadensaufnahmen durch Behörden und Versicherung können folgen.
| Ressourcen vor Ort | Anzahl |
|---|---|
| Feuerwehrkräfte | 150 |
| Fahrzeuge Feuerwehr | 12 |
| Rotes Kreuz Fahrzeuge | 7 |
| Rotes Kreuz Einsatzkräfte | 16 |
Die Ermittlungen zur Brandursache sind noch offen; zuständige Stellen prüfen die Abläufe und Schäden. Betroffene Mietparteien und Geschäftsbetreiber werden gebeten, Kontakt mit Feuerwehr und Bezirkshauptmannschaft aufzunehmen, sobald die Absperrungen aufgehoben sind, um weitere Schritte zur Schadenregulierung abzustimmen.