Zwischenfall an zentraler Kreuzung
Kurz nach 17 Uhr ist eine Straßenbahn in Innsbruck an der Kreuzung Brunecker Straße/Museumstraße aus den Schienen gesprungen. Die Tram war aus der Innenstadt, genauer von der Museumstraße, in Richtung Einkaufszentrum Sillpark unterwegs, als die Garnitur entgleiste. Nach Angaben der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) wird ein technischer Defekt als wahrscheinliche Ursache genannt; die genaue Ursache sei aber noch unklar.
Die entgleiste Straßenbahn blockierte eine wichtige Verbindung im innerstädtischen Netz. Da die Garnitur erst angehoben und zurück in das Gleisbett gebracht werden muss, waren IVB-Techniker bis in den frühen Abend hinein mit der Bergung beschäftigt. Nach bisherigen Informationen gab es keine Verletzten.
Auswirkungen auf den Fahrbetrieb
Die Sperre führte zu Einschränkungen im Straßenbahnverkehr: Die Linien 1, 2, 3 und 5 konnten vorerst nur bis zum Hauptbahnhof beziehungsweise bis zum Leipziger Platz fahren. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet, um die ausgefallenen Abschnitte zu bedienen.
- Betroffene Linien: 1, 2, 3, 5
- Vorläufige Endstationen: Hauptbahnhof bzw. Leipziger Platz
- Massnahme: Ersatzverkehr mit Bussen
| Linie | Vorläufige Situation |
|---|---|
| 1 | Fährt nur bis Hauptbahnhof |
| 2 | Fährt nur bis Hauptbahnhof |
| 3 | Fährt nur bis Leipziger Platz |
| 5 | Fährt nur bis Leipziger Platz |
Konkrete Folgen für Pendler und Anrainer
Für Pendlerinnen und Pendler bedeutete die Sperre längere Reisezeiten, Umstiege und möglicherweise überfüllte Busse im Ersatzverkehr. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen in der betroffenen Zone mit stockendem Verkehr und Umleitungen rechnen; auch Fußgängerinnen und Fußgänger sollten mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen rund um die Kreuzung rechnen. Die IVB rät, Fahrten wenn möglich zu verschieben oder alternative Verbindungen zu nutzen.
Da die Ursache als technisch eingestuft wird, bleibt unklar, wie lange die Bergung und die anschließenden Untersuchungen dauern. Die IVB muss die Ursache klären, um ähnliche Vorfälle auszuschließen und die Sicherheit des Betriebs zu gewährleisten.
Was jetzt wichtig ist
- Reisende sollten vor Fahrtantritt die IVB-Informationen prüfen und mehr Zeit einplanen.
- Wer auf die betroffenen Strecken angewiesen ist, kann auf den eingerichteten Ersatzverkehr ausweichen oder auf Busverbindungen zurückgreifen.
- Anrainer sollten Absperrungen und Anweisungen vor Ort folgen, um Rettungs- und Bergungsarbeiten nicht zu behindern.
Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe haben die Untersuchung eingeleitet; nähere Angaben zur Ursache stehen noch aus. Sobald weitere Informationen vorliegen, werden Fahrgäste und die Öffentlichkeit informiert.