Jubiläumsausgabe findet wie geplant statt
Der Klagenfurter Altstadtzauber wird heuer zum 30. Mal veranstaltet und findet vom 6. bis 8. August statt. Die Organisation liegt wie bisher in den Händen der Stadtrichter, die das Familienfest seit Jahren koordinieren. Eine ursprünglich erwogene Verlängerung um einen zusätzlichen Tag wurde aus finanziellen Gründen verworfen.
Finanzierung und Einsparungen
Die Stadtrichter kalkulierten einen Zusatzaufwand von rund 30.000 bis 35.000 Euro für einen weiteren Veranstaltungstag. Dieser Betrag stand nicht zur Verfügung, weshalb die Idee fallen gelassen wurde. Insgesamt beträgt das Budget des Altstadtzaubers etwa 400.000 Euro, wovon bereits rund 110.000 Euro für Musiker und Gaukler veranschlagt sind.
| Posten | Betrag (Euro) |
|---|---|
| Gesamtbudget | ~400.000 |
| Künstlerische Gagen (Musiker, Gaukler) | ~110.000 |
| Kostenschätzung zusätzlicher Festtag | 30.000–35.000 |
Beteiligung der Stadt und anderer Geldgeber
Die Stadt leistet einen Beitrag von 110.000 Euro und unterstützt zusätzlich mit Sachleistungen, etwa mit vorgeschriebenen Terrorsperren. Damit tritt die Stadt auch als Mitveranstalter in Erscheinung. Der verbleibende Finanzbedarf wird von den Stadtrichtern durch Sponsoren und Beiträge der teilnehmenden Gastronomiebetriebe aufgebracht.
Programmliche Schwerpunkte und Raumaufteilung
Obwohl die Dauer des Festivals unverändert bleibt, kündigen die Stadtrichter eine inhaltliche Aufwertung an. Am Alten Platz wird es eine neue Chill-Out-Area mit Live-Musik und DJs geben; der Platz verbindet die Achse zum Landhaushof, wo der Kinderbereich mit Schminken und Bastelangeboten konzentriert wird. Die bisherige Bühne am Alten Platz wird auf den Pfarrplatz verlegt; dort wird an Freitag und Samstag ab 17 Uhr Live-Musik geboten.
- Weitere Bühnen: Neuer Platz, Heuplatz, Dr.-Arthur-Lemisch-Platz
- Rund 150 Musiker treten auf
- Programm: Familienangebote, Live-Bands, DJs und Straßenkünstler
Organisation und Arbeitsaufwand
Die Stadtrichter investieren erhebliche Arbeitszeit in das Festival; laut Angaben fließen zahlreiche Stunden ehrenamtlicher Arbeit in die Vorbereitung des Familienfests. Trotz des aufrechten Beschlusses des Stadtsenates und der positiven Stimmung wird die Planung von den verfügbaren Mitteln limitiert.
„Wir werden allerdings inhaltlich größer“,
so Burggraf Willi Noll in Bezug auf das Programm. Diese inhaltliche Erweiterung soll Besuchern trotz gleichbleibender Festdauer mehr Angebot und unterschiedliche Veranstaltungsorte bieten.
Für Klagenfurterinnen und Klagenfurter bedeutet das: bekannte Abläufe bleiben erhalten, das Begegnungs- und Kulturangebot wird jedoch gestärkt. Gastronomie, lokale Dienstleister und Besucher sollten sich auf eine veränderte Raumaufteilung und konzentrierte Programmpunkte einstellen. Die Stadt trägt einen wesentlichen Teil der Kosten, doch ohne zusätzliche Sponsormittel wäre eine Ausdehnung des Festzeitraums nicht realisierbar.