Kunsteislaufanlage soll Winterangebot in Zams absichern
Am Riefen‑Gelände in Zams wird noch heuer eine neue Kunsteislaufanlage errichtet, um das Eislaufangebot der Gemeinde dauerhaft und verlässlich zur Verfügung zu stellen. Der Gemeinderat hat den Bau beschlossen; die Kosten tragen die Gemeinde Zams und der TVB Tirol West gemeinsam. Als geplanter Eröffnungstermin wurde der 15. November genannt.
Technik, Kosten und Kapazität
Die neue Fläche misst 19 × 38 Meter und wurde mit einer Investitionssumme von 189.000 Euro veranschlagt. Für die Kältetechnik entstehen jährliche Betriebskosten von rund 21.000 Euro. Die Ausschreibung für die Errichtung gewann die Firma AST, die laut Gemeinde bereits mehrere vergleichbare Anlagen betreut.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Fläche | 19 × 38 m |
| Investitionskosten | 189.000 € |
| Jährliche Kältekosten | 21.000 € |
| Auftragnehmer | Firma AST |
Verbesserungen rund um die Bahn
Im Zuge der Maßnahmen wird auch der angrenzende Parkplatz aufgewertet. Außerdem sind eine Beschallungsanlage sowie eine Flutlichtanlage geplant, damit der Betrieb nicht nur bei Tageslicht, sondern auch am Abend möglich ist. Die Gemeinde hebt hervor, dass die Maßnahme das bisherige Erfolgsprojekt Riefe deutlich aufwertet.
Programm und Nutzung
Die Gemeinde kündigte an, die neue Anlage mit einem vielfältigen Unterhaltungsprogramm zu betreiben und gezielt für die örtlichen Schulen einzubinden. Vorgesehen sind unter anderem Kinderveranstaltungen wie Fasching auf dem Eis, Eisdiscos und Abendveranstaltungen. Das genaue Jahresprogramm wird derzeit noch ausgearbeitet.
"Geplant ist eine Eröffnung am 15. November und wir sind guter Dinge, dass dieser Termin auch hält", berichtet der Zammer Bürgermeister Benedikt Lentsch.
- Sichere, wetterunabhängige Eislaufmöglichkeit dank Kunsteis
- Verbesserter Parkplatz sowie Beleuchtung und Beschallung
- Spezielles Programm für Schulen und Familien geplant
Bedeutung für die Region
Für Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks bedeutet die Anlage eine verlässliche Alternative zu wetterabhängigen Natureislaufplätzen, die in vergangenen Jahren oftmals nur für kurze Zeit nutzbar waren. Die Investition kann die Saison verlängern, Freizeitangebote erweitern und touristisch attraktiv sein — vorausgesetzt, die Betriebs- und Folgekosten sind dauerhaft zu tragen. Gerade die laufenden Kältekosten von 21.000 Euro jährlich sind eine relevante Größe für künftige Budgetdebatten in der Gemeinde.
Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und Kostenkontrolle bleibt zu beobachten, wie sich Eintrittsregelungen, Nutzungszeiten und mögliche Förderungen auf die Finanzierung auswirken. Ebenso entscheidend ist, wie intensiv Schulen und Vereine die Anlage nutzen, um den Nutzen für die lokale Gemeinschaft zu maximieren.
Die angekündigte Eröffnung Mitte November markiert einen fixen Termin im kommunalen Kalender. Weitere Details zum genauen Veranstaltungsprogramm und Beitragsregelungen will die Gemeinde in den kommenden Wochen bekanntgeben.