Großbrand in Irschen zerstört Wirtschaftsgebäude
In der Gemeinde Irschen kam es am Abend des 20. Juli 2026 gegen 20:30 Uhr zu einem schweren Brand, bei dem ein Wirtschaftsgebäude bis auf die Grundmauern zerstört wurde. Das angrenzende Wohnhaus blieb trotz des Vollbrandes erhalten und wies nach Angaben der Einsatzkräfte nur leichte Schäden auf.
Bei dem Brand sind zwei im Stall untergebrachte Tiere verendet. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden von den Sachverständigen des Landeskriminalamts Kärnten gemeinsam mit der Brandverhütungsstelle und der Polizeiinspektion Oberdrauburg durchgeführt; die Erhebungen liefen am 21. Juli weiter.
Umfangreicher Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten
Für die Brandbekämpfung und Sicherung der Einsatzstelle waren zahlreiche Einheiten alarmiert. Insgesamt standen Einsatzkräfte aus mehreren Bezirken am Einsatzort bereit.
- 11 Feuerwehren aus den Bezirken Spittal/Drau, Hermagor und Lienz/Osttirol
- 210 Einsatzkräfte der Feuerwehren
- 22 Fahrzeuge der Feuerwehren
- Rettungsdienst Greifenburg: 10 Einsatzkräfte mit 2 Fahrzeugen
- Rettungshubschrauber Christophorus 7 mit 3 Einsatzkräften
- Polizeistreife der Polizeiinspektion Oberdrauburg
Die koordinierte Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte ermöglichte, dass das Wohnhaus trotz der extremen Hitze- und Rauchentwicklung gerettet werden konnte. Angaben zu Verletzten liegen bislang nicht vor.
| Datum / Uhrzeit | Ort | Einsatzumfang |
|---|---|---|
| 20.07.2026, ca. 20:30 | Irschen | 11 Feuerwehren, 210 Einsatzkräfte, 22 Fahrzeuge; Rettungsdienst; Hubschrauber |
Was das für Anrainer und Landwirte bedeutet
Für Bewohner der unmittelbaren Umgebung kann ein Brand dieser Größenordnung neben der akuten Gefährdung durch Feuer auch langfristige Folgen haben: Schäden an Gebäuden, mögliche Rauchschäden in Wohnräumen und wirtschaftliche Einbußen für betroffene Landwirte durch Tierverluste. Die laufende Brandursachenermittlung ist wichtig, um festzustellen, ob es sich um einen Unglücksfall oder eine andere Ursache handelt und ob künftig Schutzmaßnahmen angepasst werden müssen.
Die Polizei und die Sachverständigen des Landeskriminalamts führen derzeit Spurensicherung und Begutachtung durch. Nach Abschluss der Untersuchungen dürften genauere Angaben zu Ursache und Schadensumfang veröffentlicht werden. Bis dahin bitten Einsatzleitung und Polizei darum, die Ermittlungsarbeiten nicht zu behindern und Absperrungen zu beachten.
Weitere Informationen werden erwartet, sobald die Behörden die Untersuchungsergebnisse zusammengetragen haben.