Auf der Bundesstraße 100 bei Berg im Drautal kam es am Freitag gegen 14.20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem mehrere Personen verletzt wurden und die Straße zeitweise gesperrt werden musste. Beteiligt waren drei Pkw und ein Motorrad; das Krad wurde bei der Kollision in eine angrenzende Wiese geschleudert.
Hergang und Verletzte
Ein 24-jähriger Motorradfahrer war in Richtung Greifenburg unterwegs und setzte nach mehreren Überholmanövern unmittelbar hinter einem Sattelzug erneut zum Überholen an. Dabei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Wagen eines 33-jährigen Lenkers. Durch den Aufprall wurde der Motorradlenker über die Windschutzscheibe des Pkw geschleudert und blieb auf der Fahrbahn liegen. Das Motorrad wurde rund zehn Meter weit in eine angrenzende Wiese geschleudert.
„Dabei habe er den entgegenkommenden Pkw eines 33-jährigen Mannes übersehen.“
In der Folge geriet das Fahrzeug des 33-Jährigen auf die Gegenfahrbahn und stieß seitlich mit einem dritten Pkw eines 58-jährigen Autofahrers zusammen. Rettungsdienste versorgten die Verletzten vor Ort.
- 24-jähriger Motorradlenker: Verletzungen unbestimmten Grades, mit Notarzthubschrauber C7 ins BKH Lienz geflogen.
- 33-jähriger PKW-Lenker: Leichte Verletzungen.
- 34-jährige Beifahrerin des 33-Jährigen: Zur Kontrolle mit Notarzthubschrauber ARA3 ins LKH Villach geflogen.
- 58-jähriger Lenker des dritten Pkw: Leicht verletzt, ins Krankenhaus Spittal an der Drau gebracht.
Folgen für Verkehr und Einsatzkräfte
Durch die Kollision entstand erheblicher Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen. Die B100 wurde vorübergehend gesperrt, um Rettungs- und Bergungsmaßnahmen durchführen zu können. An den am Unfallort eingesetzten Rettungskräften, Notärzten und Polizei waren mehrere Einheiten beteiligt; außerdem wurden zwei Notarzthubschrauber alarmiert.
| Aspekt | Angaben |
|---|---|
| Uhrzeit | ca. 14.20 Uhr |
| Ort | B100, Freilandgebiet Berg im Drautal |
| Beteiligte Fahrzeuge | 1 Motorrad, 3 Pkw |
| Transport | Notarzthubschrauber C7 und ARA3; Rettungsdienst |
Die Polizei führte Alkomattests mit den beteiligten Lenkern durch; dazu liegen in der Quelle keine abschließenden Ergebnisse. Die Ursachenabklärung, insbesondere des riskanten Überholvorgangs, ist Teil der weiteren Ermittlungen.
Für Anrainer und Pendler bedeutet der Vorfall eine erneute Mahnung zur Vorsicht auf der B100: Die Strecke wird immer wieder Schauplatz schwerer Unfälle, vor allem wenn riskante Überholmanöver stattfinden. Verkehrsteilnehmer sollten sich an die Geschwindigkeit und Überholverbote halten, um ähnliche Ereignisse zu vermeiden.