Festnahme nach Brand in Wohnhaus in Rennweg am Katschberg
In der Gemeinde Rennweg am Katschberg im Bezirk Spittal an der Drau ist es in der Nacht auf den 6. August 2026 zu einem Brand in einem Pelletslager im Heizraum eines Wohnhauses gekommen. Die Feuerwehr und die Polizei ermitteln derzeit, nachdem eine 48‑Jährige von den Behörden als Tatverdächtige identifiziert und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen wurde.
Der Brand brach nach Angaben der Einsatzkräfte gegen 0.40 Uhr aus und verursachte starke Rauchentwicklung, die sich vom Keller bis in die Wohnräume ausbreitete. Dank der Alarmierung durch installierte Rauchwarnmelder bemerkten die Bewohner das Feuer frühzeitig. Zwei Frauen und zwei Männer verließen daraufhin das Gebäude selbstständig; verletzt wurde niemand.
- Ort: Rennweg am Katschberg
- Zeitpunkt: 6. August 2026, ca. 0.40 Uhr
- Opfer: keine Verletzten
- Tatverdächtige: 48‑jährige Frau, festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt überstellt
Nach den ersten Löschversuchen durch die beiden anwesenden Männer mit Feuerlöschern und Wasser konnten Feuerwehrkräfte den Brand weitgehend eindämmen. Zum Ausmaß des entstandenen Sachschadens lagen zunächst keine genauen Angaben vor.
| Zeit | Ereignis |
|---|---|
| 6. August, ca. 0.40 Uhr | Brand im Pelletslager ausgebrochen |
| Unmittelbar danach | Rauchwarnmelder lösten Alarm; Bewohner verließen das Haus |
| Erste Minuten | Bewohner löschten mit Feuerlöschern und Wasser |
| Folgetage | Ermittlungen durch LKA Kärnten, PI Rennweg, BPK Spittal und Polizeidiensthundestation Paternion; anschließende Festnahme |
Ermittlungsstand und rechtliche Schritte
Die Ermittlungen führt das Landeskriminalamt Kärnten in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Rennweg am Katschberg, dem Bezirkspolizeikommando Spittal an der Drau und der Polizeidiensthundestation Paternion. Nach dem derzeitigen Ermittlungsergebnis wird davon ausgegangen, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden sein könnte. Die beschuldigte Frau machte bei ihrer Einvernahme von ihrem Recht, keine Angaben zu machen; sie zeigte sich nach Polizeiangaben nicht geständig.
Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde die 48‑Jährige festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Über weitere Schritte der Behörden — etwa konkrete Anklagepunkte oder einen geplanten Untersuchungshaftprüfungstermin — wurde von den Ermittlern bislang nichts veröffentlicht.
Was für Anwohnerinnen und Anwohner wichtig ist
Der Vorfall macht deutlich, wie entscheidend funktionierende Rauchwarnmelder sein können: In diesem Fall war ihre frühe Warnung offenbar maßgeblich dafür, dass Menschen das Gebäude unverletzt verlassen konnten. Hausbesitzer und Mieter im Bezirk sollten daher prüfen, ob Alarmgeräte vorhanden, einsatzbereit und nach Vorschrift installiert sind. Brandschutzbehörden raten außerdem zur regelmäßigen Kontrolle von Heizräumen und Lagerstätten mit brennbaren Materialien wie Pellets.
Die Polizei bittet Personen, die zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Nähe gewesen sind oder Beobachtungen gemacht haben, sich bei der zuständigen Dienststelle zu melden. Solche Hinweise können für die Aufklärung von Straftaten wichtig sein.
Die Ermittlungen zum Brandereignis in Rennweg am Katschberg laufen weiter. Sobald die Staatsanwaltschaft oder die Polizei neue, verlässliche Informationen freigeben, werden diese für die Öffentlichkeit bekanntgegeben.