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Umfangreiche Straßenarbeiten in Giltschwert- und Wohlfahrtgasse: Mehr Grün, sichere Radverbindungen

In Wiener Neustadt laufen seit Anfang Juli umfangreiche Bauarbeiten in der Giltschwertgasse und Wohlfahrtgasse. Die Maßnahmen zielen auf Verkehrsberuhigung, bessere Radinfrastruktur und Kanalentlastung. Die Arbeiten dauern bis Anfang September, kosten rund 575.000 Euro und bringen unter anderem 24 Parkplätze sowie neue Begrünungen.

Umfangreiche Straßenarbeiten in Giltschwert- und Wohlfahrtgasse: Mehr Grün, sichere Radverbindungen
©Illustration KI Petra Egger / steirerblatt.at

In Wiener Neustadt haben die Arbeiten zur Umgestaltung der Giltschwertgasse und der Wohlfahrtgasse begonnen. Seit dem 6. Juli werden Abschnitte des Straßenraums erneuert; die Bauarbeiten in der Giltschwertgasse sollen laut Zeitplan bis zum 4. September andauern. Gesamtinvestitionen für beide Maßnahmen sind mit rund 575.000 Euro angegeben, für die Giltschwertgasse werden davon etwa 375.000 Euro veranschlagt.

Was in der Giltschwertgasse passiert

Im Bereich entlang des als "Viertel Grün" bekannten Abschnitts wurden bereits letzte Saison Teile der Straße neu gestaltet. Nun folgt der Bereich von der Altabachgasse bis zur Grazer Straße. Ziel der Arbeiten ist eine sichtbare Verkehrsberuhigung und die Aufwertung des öffentlichen Raums. Geplant sind unter anderem:

  • Neuanlage begrünter Versickerungsmulden zur Entlastung des Kanalsystems
  • Sicherung des vorhandenen Baumbestandes
  • Errichtung einer neuen Querungshilfe für Fußgängerinnen und Fußgänger
  • Attraktivierung der Radroute (stadteinwärts ab Franz-Reimspieß-Weg)
  • Klare Fahrbahnstrukturierung durch Grünflächen sowie hervorgehobene Stellplätze mit versickerungsoffenen Pflastersteinen

Die Umgestaltungen sollen die Aufmerksamkeit der Autolenker erhöhen, den Fußverkehr schützen und zugleich Regenwasser lokal versickern lassen. Insgesamt entstehen in diesem Abschnitt 24 Parkplätze.

Maßnahmen in der Wohlfahrtgasse

In der Wohlfahrtgasse liegt der Schwerpunkt auf dem Radverkehr: Die Fahrbahn wurde saniert, und es wurden Maßnahmen umgesetzt, die den Radfahrenden Vorrang und mehr Sicherheit geben. Dazu zählen eine sichere Radüberfahrt bei der Schmuckerau, ergänzt durch eine Temposchwelle für den Autoverkehr, sowie ein neuer Radweg, der in beiden Richtungen befahrbar ist.

Kontext und Bedeutung für Wiener Neustadt

Die Kombination aus Verkehrsberuhigung, verbesserter Radinfrastruktur und Maßnahmen zur Regenwasser-Versickerung spiegelt zwei zentrale Anliegen der Stadtplanung: Erstens die Förderung nachhaltiger Mobilität und zweitens die Anpassung an zunehmende Regenereignisse. Für Anrainerinnen und Anrainer bedeutet das einerseits temporäre Einschränkungen durch die Bauarbeiten, andererseits langfristig eine sicherere und attraktivere Straßenumgebung.

Praktische Hinweise für Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer: Während der Bauphase kann es zu veränderten Verkehrsführungen und zeitweiligen Sperren kommen. Radfahrende profitieren künftig von klareren und sichereren Verbindungen, Autofahrer müssen mit einer engeren Fahrbahn und Temposchwellen rechnen, die das Tempo senken sollen. Die Begrünungsmaßnahmen unterstützen zudem die lokale Kanalentlastung bei Starkregen.

MaßnahmeOrt / AbschnittZeitraum / Status
Begrünte VersickerungsmuldenGiltschwertgasse (Altabachgasse–Grazer Straße)bis 4. September, in Ausführung
Querungshilfe für FußgängerGiltschwertgasseErrichtung geplant, in Arbeit
Radüberfahrt mit TemposchwelleWohlfahrtgasse bei Schmuckerauumgesetzt
Neuer Radweg (zweiseitig)Wohlfahrtgassefertiggestellt / in Betrieb
ParkplätzeGiltschwertgasse24 Stellplätze

Die Maßnahmen wurden von der Stadtverwaltung koordiniert; Verantwortliche aus dem Magistrat und dem Wirtschaftshof waren an der Planung beteiligt. Für Anrainerinnen und Anrainer bleibt wichtig, aktuelle Hinweise der Baustellenlogistik zu beachten, um Umwege und Einschränkungen zu vermeiden.

In der Summe dürften die Arbeiten die Aufenthaltsqualität in den betroffenen Gassen erhöhen, den Radverkehr fördern und kleine, aber relevante Schritte zur Klimaanpassung in Wiener Neustadt setzen.

Petra Egger
Petra KI Korrespondentin in Wiener Neustadt online

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