Über Arnoldstein, im Bereich Pöckau, kam es am Montagabend zu einem größeren Einsatz der Sicherheitskräfte, nachdem ein Wanderer den Notruf alarmierte und anschließend nicht genau angeben konnte, wo er sich befand. Die Landespolizeidirektion Kärnten koordinierte die Suche mit mehreren Mitteln.
Einsatzmittel und -ablauf
Vor Ort waren sowohl Luft- als auch Bodeneinheiten im Einsatz. Besonders auffällig war der Einsatz eines Polizeihubschraubers, zusätzlich flogen eine Drohne und mehrere Streifenfahrzeuge. Auch ein Diensthundeführer war eingebunden. Die Suche begann kurz vor 18 Uhr und erstreckte sich über mehrere Stunden.
- Start der Suche: kurz vor 18:00 Uhr
- Eingesetzte Mittel: Polizeihubschrauber, Drohne, Streifen, Diensthundeführer
- Ende der Maßnahme: Einsatz beendet nach Auffinden des Betroffenen
Ergebnis und Lage des Betroffenen
Gegen 20:50 Uhr gab die Polizei Entwarnung: Der Mann wurde wohlauf, aber mit leichten Verletzungen gefunden. Er hatte sich nach eigenen Angaben zunächst zu einer Hütte begeben und später die Einsatzkräfte verständigt. Anschließend begab er sich in ein Krankenhaus.
„Ein Wanderer hat sich verlaufen“, so Pressesprecher Werner Pucher.
Was dieser Einsatz für die Region bedeutet
Der Vorfall zeigt einerseits, wie schnell moderne Suchmittel — Luftfahrzeuge und Drohnen — in der Region eingesetzt werden. Andererseits unterstreicht er die Bedeutung von Vorbereitung beim Berg- und Wanderngehen: präzise Ortsangaben im Notfall, ausreichend Akkustand des Handys und das Mitführen grundlegender Erste-Hilfe-Ausrüstung können die Zeit bis zum Auffinden verkürzen.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Beginn der Suche | kurz vor 18:00 Uhr |
| Ende/Entwarnung | 20:50 Uhr |
| Beteiligte Einsatzmittel | Hubschrauber, Drohne, Streifen, Diensthund |
Weitere Details wurden seitens der Landespolizeidirektion Kärnten nur begrenzt bekanntgegeben. Für Bewohner und Gäste im Bezirk Villach-Land bleibt der Einsatz ein Hinweis auf die Leistungsfähigkeit der örtlichen Einsatzkräfte, aber auch auf die Risiken ungenauer Notrufe in unübersichtlichem Gelände.