Zwischenfall beim Landeanflug auf der Emberger Alm
Am Montagvormittag kam es beim Landeanflug eines Paragleitschirms von der Emberger Alm im Bezirk Spittal an der Drau zu einem Zwischenfall, der die Stromversorgung mehrerer Haushalte beeinflusste. Laut Polizeiangaben startete ein 36‑jähriger ungarischer Staatsangehöriger gegen etwa 9.30 Uhr zu einem Freizeitflug in Richtung Greifenburg.
Beim Anflug herrschten starken Wind und reger Flugbetrieb. In Folge eines plötzlichen Aufwinds verfing sich der Gleitschirm in einer dort verlaufenden 20‑kV‑Stromleitung. Der Pilot konnte sich selbständig aus seinem Gurtzeug befreien und blieb nach Polizeiangaben unverletzt.
Stromabschaltung und Bergung
Ein weiterer Paragleiter, der Zeuge des Vorfalls wurde, verständigte die Einsatzkräfte über den Notruf. Der betroffene Abschnitt der Leitung wurde daraufhin abgeschaltet, um die Gefahrenlage zu beseitigen und eine sichere Bergung des Materials zu ermöglichen.
- Betroffener Startort: Emberger Alm
- Zielort des Flugs: Greifenburg
- Leitungsart: 20‑kV‑Stromleitung
- Betroffene Haushalte: rund 1.200
- Personen: 36‑jähriger Pilot, unverletzt
Nach Abschaltung der Leitung konnte der unbeschädigte Gleitschirm vom Piloten selbst geborgen werden. Der Netzbetreiber bestätigte, dass durch die Maßnahme bis zur Wiederherstellung der Sicherheit und Bergung zahlreiche Haushalte ohne Strom waren.
Konsequenzen für Luftsportsicherheit und Versorgung
Der Vorfall macht die potenziellen Folgen von Zwischenfällen im Luftraum über Siedlungs‑ und Versorgungsgebieten deutlich: Neben der unmittelbaren Gefahr für die Piloten kann es auch zu weitreichenden Versorgungsunterbrechungen kommen. Für betroffene Haushalte bedeutete die Abschaltung Einschränkungen im Alltag, bis die Leitung wieder in Betrieb genommen werden konnte. Welche Dauer die Unterbrechung genau hatte, wurde in der Polizei‑Aussendung nicht genannt.
| Datum/Uhrzeit | Ort | Betroffene |
|---|---|---|
| Montag, ca. 9.30 Uhr | Emberger Alm / Richtung Greifenburg | rd. 1.200 Haushalte |
Die Polizei hat den Vorfall in einer Aussendung zusammengefasst; nähere Ermittlungen, etwa zu möglichen Gründen für die Entscheidung des Piloten südlich des offiziellen Landeplatzes zu landen, wurden nicht detailliert ausgeführt. Ob es seitens der Behörden oder des Netzbetreibers Empfehlungen für Piloten oder Änderungen bei Landeverfahren geben wird, blieb offen.
Für Freizeitpiloten bleibt die Beobachtung der Windverhältnisse sowie die Rücksichtnahme auf offiziellen Landeplätze und Infrastruktur wichtige Prävention gegen ähnliche Ereignisse. Betroffene Haushalte und örtliche Nutzer von Stromabhängigen Geräten waren unmittelbar von der Abschaltung betroffen, praktische Hinweise zum Verhalten bei Stromausfällen geben in der Regel die zuständigen Gemeinden und der Netzbetreiber.