Engagement für mehr Grün im Stadtraum
Im Mitteraupark in Krems ist ein weiterer Baum offiziell an seine Paten übergeben worden. Harald und Fatemeh Ebm haben die Patenschaft für den neu gepflanzten Baum übernommen. Bei der Übergabe waren Angehörige der Familie sowie Vertreter der städtischen und zivilgesellschaftlichen Seite anwesend.
Wer hat mitgewirkt und welche Rolle übernehmen die Beteiligten?
Die Aktion wurde von der Initiative KREMSER KLIMABAUM gemeinsam mit dem Stadtgartenamt organisiert. Das Amt kümmert sich um die fachgerechte Pflanzung und übernimmt die intensive Pflege während der ersten drei Jahre. Die Baumpatenschaft ermöglicht es Privatpersonen, Vereinen oder Unternehmen, sich unmittelbar an der Begrünung des Stadtgebietes zu beteiligen.
- Paten: Harald und Fatemeh Ebm (mit Familienangehörigen)
- Initiative: KREMSER KLIMABAUM
- Städtischer Partner: Stadtgartenamt, vertreten durch dessen Leiter
Warum klimaresistente Bäume wichtig sind
Die gepflanzten Bäume gehören zu den als klimaresistent eingestuften Arten. Solche Gewächse sind auf längere Sicht besser geeignet, mit steigenden Temperaturen und wechselnden Niederschlagsmustern zurechtzukommen. Für Anwohnerinnen und Anwohner bedeuten mehr Bäume konkret:
- mehr Schatten und damit kühlere Aufenthaltsbereiche im Sommer,
- verbesserte Luftqualität,
- Reduktion von Hitzeinseln in dicht bebauten Quartieren.
Organisation und Pflege
Die Initiative koordiniert die Patenschaften und hat bereits mehrere zusätzliche Pflanzaktionen in Krems ermöglicht. Das Stadtgartenamt stellt Pflanzmaterial, führt die Setzarbeiten durch und gewährleistet die notwendige Nachpflege in der sensiblen Anfangsphase. Dadurch wird die Überlebenswahrscheinlichkeit der jungen Bäume deutlich erhöht.
| Aspekt | Detail |
|---|---|
| Pflanzort | Mitteraupark, Krems |
| Patenschaft | Harald und Fatemeh Ebm |
| Pflegezeitraum | erste drei Jahre durch Stadtgartenamt |
Was das für Krems bedeutet
Für die Stadtverwaltung und Nachbarschaften sind Patenschaften eine kosteneffiziente Möglichkeit, städtisches Grün auszubauen, ohne alle Ressourcen selbst bereitstellen zu müssen. Für Bewohnerinnen und Bewohner bietet das Modell eine greifbare Möglichkeit, lokal und unmittelbar etwas gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu tun. Informationen zur Initiative und zur Übernahme von Patenschaften sind auf der städtischen Webseite verfügbar.