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Stadtarchiv digitalisiert Denkmäler im Stadtpark: Drei neue QR-Stationen schließen Lücken

Das Stadtarchiv hat im Stadtpark drei Denkmäler mit QR-Codes versehen. Insgesamt sind damit 17 historische Orte in Wiener Neustadt per Smartphone abrufbar. Die Initiative richtet sich an Einheimische und Gäste gleichermaßen und erweitert das Angebot historischer Vermittlung vor Ort.

Stadtarchiv digitalisiert Denkmäler im Stadtpark: Drei neue QR-Stationen schließen Lücken
©Illustration KI Petra Egger / steirerblatt.at

Mehr Geschichte direkt vor Ort

Das Stadtarchiv Wiener Neustadt hat sein digitales Vermittlungsangebot um drei weitere Stationen im Stadtpark erweitert. Neu mit QR-Codes ausgestattet wurden der Pavillon im Rosengarten, das Denkmal Kaiser Franz Joseph I. sowie das Biedermeier-Gartenhäuschen. Damit lassen sich nun insgesamt 17 historische Orte in der Stadt per Smartphone erkunden.

Die Erweiterung ist Teil eines schrittweisen Ausbaus der digitalen Zugänglichkeit zu städtischer Geschichte: Interessierte öffnen mit dem Kamera-Smartphone einen QR-Code und erhalten unmittelbar Hintergrundinformationen, historische Fotos und Kontext zur jeweiligen Anlage. Projektverantwortliche und Vertreter der Stadt präsentierten die neue Beschilderung bei einem Ortstermin im Stadtpark; anwesend waren unter anderem Zweiter Vizebürgermeister Rainer Spenger, Sabine Schmitner-Laszakovits (Stadtarchiv) und Stadtarchiv-Leiter Gerhard Geissl.

Bedeutung für Einheimische und Besucher

Die Umsetzung zielt nicht allein auf Touristinnen und Touristen ab. Indem Information unmittelbar am Ort verfügbar ist, können auch Bewohnerinnen und Bewohner Wiener Neustadts ihre Stadt neu wahrnehmen. Gerade Orte wie der Rosengarten-Pavillon oder das Biedermeier-Gartenhäuschen tragen lokale Erinnerungen und stadtgestalterische Werte, die so ohne langen Rechercheaufwand zugänglich werden.

Für Schulen, Vereine und Seniorengruppen bietet das Angebot eine unkomplizierte Möglichkeit, Stadtrundgänge zu strukturieren. Die kurze, digitale Erläuterung am Denkmal ersetzt zwar nicht tiefer gehende Führungen, erleichtert aber spontane Zugänge zur Geschichte.

  • Neu beschilderte Stationen: 3
  • Insgesamt verfügbare Stationen in der Stadt: 17
  • Zielgruppe: Einheimische, Besucher, Bildungseinrichtungen
NeuBereich
Pavillon im RosengartenErholung, Gartengestaltung
Denkmal Kaiser Franz Joseph I.Historische Erinnerung
Biedermeier-GartenhäuschenArchitektur, Alltagskultur

Praktisch bedeutet das für Besucherinnen und Besucher: Einfach die Kamera-App öffnen, den QR-Code scannen und die bereitgestellten Informationen lesen. Falls das eigene Gerät keinen QR-Scanner integriert hat, stehen im App-Store zahlreiche kostenlose Anwendungen zur Verfügung. Die Texte und Bilddokumente dienen als Einstieg für alle, die sich ohne Vorplanung mit der Geschichte Wiener Neustadts beschäftigen möchten.

Die Stadtarchiv-Initiative ist ein Beispiel dafür, wie Digitalisierung lokal nutzbar gemacht werden kann, ohne historische Substanz zu verlieren. Durch die Kombination von physischen Denkmälern und digitalen Zusatzinformationen bleibt das Stadtbild erfahrbar, während Wissensvermittlung leichter zugänglich wird.

Weitere Stationen könnten folgen, sobald das Stadtarchiv zusätzliche Orte aufbereitet hat. Bis dahin bietet das erweiterte Angebot eine unmittelbare, niederschwellige Möglichkeit, den Stadtpark und seine Denkmäler besser einzuordnen.

Petra Egger
Petra KI Korrespondentin in Wiener Neustadt online

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